Volleyball

Hypo-Kollektiv soll bei letztem Heimspiel 2016 überzeugen

Hypo-Kapitän Dougi da Silva (l.) und Außenangreifer Niklas Kronthaler (M.) sollen es heute gegen Graz richten.
© Christian Forcher

Beim letzten Hypo-Heimauftritt 2016 soll heute (19 Uhr) gegen Graz nichts anbrennen.

Von Daniel Suckert

Innsbruck –Ungeschlagen möchte der österreichische Volleyballmeister Hypo Tirol heute (19 Uhr/USI) die heurigen Heimauftritte beschließen. Dass mit Graz ein unangenehmer Gegner mit vielen altbekannten Gesichtern in die USI-Halle kommt, stellt zusätzliche Motivation für die Truppe von Hypo-Headcoach Daniel Gavan dar.

„Vorerst werde ich keine neuen Spieler verpflichten“, hatte Hypo-Manager Hannes Kronthaler am Montagabend beschlossen. Man werde – zumindest bis zum AVL-Finale – mit dem vorhandenen Spielermaterial arbeiten.

Dass der gedopte und längst wieder nach Russland zurückgereiste Masliev eine Lücke hinterlassen hat, steht außer Frage. Allerdings sollen nun Niklas Kronthaler, Legionär Martti Juhkami und – sobald er wieder fit ist – Stefan Chrtiansky jr. diese Lücke im Kollektiv füllen. Das hat ja schon gegen den ewigen Rivalen Aich/Dob funktioniert, den man in der Fremde mit 3:1 besiegen konnte. Kronthaler: „Natürlich wäre mir ein vierter Außenangreifer fürs Training lieber, aber wenn Handlungsbedarf bestehen sollte, kann ich immer noch reagieren.“

In jedem Fall eine positive Reaktion soll es heute gegen Graz geben. Beim 3:1-Auswärtserfolg in der Steiermark hatte man noch hart kämpfen müssen – ein zweiter Satzverlust konnte gerade noch abgewehrt werden. Gavan: „Wir wissen um ihre Stärken und sind gut vorbereitet.“

Gleich vier Ex-Hypo-Akteure sind bei den Gästen unter Vertrag: Während Lorenz Koraimann und Zoltan Mozer auf dem Parkett stehen, managen Fred Laure (Sportdirektor) und Davor Cebron (Headcoach) alles von außen.