Weihnachtsmärkte: Es hat sich ausgebechert
Von Simone Tschol...
Von Simone Tschol
Außerfern –Spätestens wenn der Duft von Weihnachtsbäckerei und Punsch Dorfplätze und Gemeindesäle einhüllt und Lichterketten das Dunkel der Nacht brechen, ist die Zeit gekommen, dem Adventzauber zu verfallen. Und heuer schien ein ganz besonders gutes Jahr für die Adventmärkte im Außerfern zu sein. „Ich kenne weit und breit keinen, der über zu wenig Besucher klagt“, zog der Reuttener Bürgermeister und Obmann des Vereins „Reutte gestalten“ noch vor Ende des Weihnachtsmarktes am Kirchplatz zufrieden Bilanz.
In 45 Verkaufshütten wurden regionale Produkte angeboten, von Kulinarischem wie Ziachkiachle und Baumkuchen über Punsch, Glühwein und Feuerzangenbowle bis hin zu selbstgemachten Gebrauchs- und Dekoartikeln. Ein dichtes Rahmenprogramm sorgte für Kurzweil.
Aber frei nach dem Motto „nach dem Markt ist vor dem Markt“ stehen die Eckpfeiler für nächstes Jahr schon fest. Und es wird Neuerungen geben. So werden 2017 die Trinkbecher zur Gänze abgeschafft, Tassen verpflichtend eingeführt. „Der Umweltausschuss der Gemeinde hat sich bereit erklärt, bei der Abwicklung mit einer eigenen Aus- und Abgabestelle zu helfen. In Innsbruck funktioniert das mit den Tassen auch, warum also nicht bei uns?“, ist Alexander Wasle, Obmann-Stv. des Vereins „Reutte gestalten“, überzeugt. Auch werde besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass der Markt noch mehr Abwechslung biete. Wasle: „Unser Wunsch wäre es, dass beispielsweise nicht jeder Glühwein oder Punsch verkauft. Mir ist natürlich klar, dass das auf einem Weihnachtsmarkt eine Einnahmequelle ist, aber dann muss man sich eben was anderes einfallen lassen.“
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