Christbäume in OÖ laut AK-Test heuer etwas günstiger

Linz (APA) - Der Christbaumkauf bereitet heuer in Oberösterreich auch Sparmeistern Freude: Wie Konsumentenschützer der Arbeiterkammer an 84 ...

Linz (APA) - Der Christbaumkauf bereitet heuer in Oberösterreich auch Sparmeistern Freude: Wie Konsumentenschützer der Arbeiterkammer an 84 Verkaufsständen erhoben haben, sind die Preise bei 78 Prozent der Händler im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben, 19 Prozent geben die Bäume sogar billiger her und nur drei Prozent wurden teurer. Das berichtete die AK OÖ in einer Presseaussendung am Dienstag.

Die Konsumentenschützer waren in Linz, Wels und Steyr sowie im Bezirk Linz-Land unterwegs und haben bei 84 Händlern die Preise für Nordmanntannen in Premiumqualität mit einem Meter sowie mit 1,70 Meter, zugespitzt und im Netz, abgefragt. Die kleineren Bäume kommen auf 9,99 bis 25 Euro, die größeren liegen zwischen 17,50 und 42,50 Euro. Obwohl zum größten Teil inländische Ware verkauft wird, sind die günstigsten Tannen, die in Baumärkten verkauft werden, aus dem Ausland. Für österreichische Bäume mit einem Meter werden mindestens elf Euro, für die größeren 25,50 Euro verlangt. Sie sind an der Herkunftsschleife zu erkennen.

Besonderen Service bieten die Familien Mayr in Leonding und Lesjak in Linz. Erstere schneidet den Christbaum erst ab, nachdem der Kunde ihn ausgewählt hat. Letztere stellt die Tannen auf Wunsch im Großraum Linz gratis zu.

Laut AK haben fast drei Viertel aller Haushalte einen Christbaum und 90 Prozent davon stammen aus heimischer Produktion. Sie kommen größtenteils aus Kulturen und nur zu einem geringen Teil aus dem Wald. Der beliebteste Baum ist nach wie vor die Nordmanntanne. Da sie sehr langsam wächst, liegt auch der Preis im oberen Segment. Ein heimischer Christbaum wird im Durchschnitt 40 Kilometer transportiert, bis er verkauft wird. Bei einem dänischen Exemplar sind es 1.000 Kilometer und mehr.

Ob ein Baum frisch ist, erkennt man laut Konsumentenschutz an der Schnittstelle: Je heller, desto frischer. Das Holz unter der Rinde sollte noch feucht sein und der Baum nicht nadeln, wenn man ihn leicht schüttelt. Er sollte daheim kühl und möglichst sonnen- und windgeschützt gelagert werden. Die AK rät, das Transportnetz von unten nach oben aufzuschneiden und beim Aufstellen die Schnittstelle noch einmal nachzusägen. Am besten verwendet man einen wassergefüllten Baumständer.