Bezirk Imst

Zentrum für Kultur kostet 8 Millionen

Die Machbarkeitsstudie für das Imster Kulturquartier liegt vor. BM Weirather freut sich auf eine neue Kehrmaschine im Februar.

Von Alexander Paschinger

Imst –„Es ist schon sehr viel Geld“, berichtete Bürgermeister Stefan Weirather dem Imster Stadtparlament. Nicht weniger als „acht Millionen Euro“ würde das angedachte Kulturquartier im Bereich des Stadtplatzes verschlingen, ergab die Machbarkeitsstudie, die am Montag intern vom Architektenteam U1 vorgestellt wurde. An einer schrittweisen Umsetzung ließ Weirather allerdings keinen Zweifel: „Es gibt einige Dinge, die wir 2017 angehen können.“

Darauf von der TT angesprochen, präzisierte am Mittwoch Kulturstadtrat Christoph Stillebacher: „Wichtig wären im kommenden Jahr Grundankäufe“, womit er das ehemalige Stadtcafé und eventuell Parkmöglichkeiten anspricht. Insgesamt schrecke ihn „die Summe nicht, wenn man bedenkt, was alles in den acht Millionen Euro dabei wäre“. Das Großprojekt umfasse das Alte Rathaus mit der Bibliothek ebenso wie die Erweiterung des Ballhauses um ein Via-Claudia-Museum, einen Gedächtnisspeicher oder auch eine Kleinbühne.

Der Stadtchef konnte am Dienstagabend von weiteren positiven Entwicklungen berichten. So sollte Mitte Februar die neue Straßenkehrmaschine kommen. Das im November gelieferte Fahrzeug war bekanntlich nach einer Woche abgebrannt – „ein Herstellerfehler“, wie Weirather erklärte, weshalb das Ganze eine Versicherungssache sei. Außerdem geht morgen Freitag das Skigebiet Hoch-Imst in Betrieb. Allerdings nur in der unteren Sektion, die Beschneiung im oberen Bereich fiel der Witterung zum Opfer.

Kritisch wurde eine Anzeige durch den Obmann des Überprüfungsausschusses, Vincenzo Diana (SPÖ), wegen Arbeiten rund um die Sommer-Fußgängerzone gesehen. Für Weirather und GR Christian Linser geht es um eine „Pauschalverdächtigung ohne Belege“, Diana hätte den Bürgermeister und den Überprüfungsausschuss vorab über rechtliche Schritte in Kenntnis setzen müssen.

Die FPÖ stellte wiederum eine Anfrage zu Asyl an den Stadtchef, die schriftlich beantwortet wird, und regte einen Hundespielplatz an.