Das bringt 2017 - Pfarren und Israelitische Kultusgemeinde wählen

Wien (APA) - Katholiken und Juden wählen im kommenden Jahr: Bei den Pfarrgemeinderatswahlen am 19. März 2017 werden rund 30.000 Frauen und M...

Wien (APA) - Katholiken und Juden wählen im kommenden Jahr: Bei den Pfarrgemeinderatswahlen am 19. März 2017 werden rund 30.000 Frauen und Männer für die nächsten fünf Jahre in diese Funktion gewählt. Im November bestimmen wiederum die Mitglieder der Israelitischen Kultusgemeinde über ihre Führung. Weiter läuft das Reformationsjahr voll an, um Ende Oktober seinen Höhepunkt zu erreichen.

Die Pfarrgemeinderatswahl 2017 steht unter dem Motto „ich bin da.für“. Die Neuwahl findet alle fünf Jahre statt. An dem größten kirchlichen Wahlvorgang haben sich zuletzt 2012 knapp 900.000 Katholiken beteiligt. Wahlberechtigt sind alle Katholiken die (je nach Diözese) das 14. bzw. 16. Lebensjahr vollendet haben. Im November wählt auch die IKG Wien, derzeit stellt Oskar Deutsch mit seiner Liste Atid den Vorsitz. Ob Deutsch nochmals kandidieren wird, steht noch nicht fest.

Seinen vollen Lauf nimmt 2017 das Reformationsjubiläum, das bereits im Vorjahr gestartet ist. Unter dem Motto „Die Reformation tanzt“ laden die Evangelischen Kirchen am 10. Februar zum Europäischen Reformationsball in die Redoutensäle der Wiener Hofburg. Weitere Höhepunkte sind ein großes Fest auf dem Wiener Rathausplatz am 30. September und schließlich der Reformationsempfang am 24. Oktober im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins.

In der Warteschleife befinden sich hingegen mehrere heimische Diözesen, was Bischofsernennungen betrifft. Vakant ist der Sitz in Innsbruck, wo derzeit ein Administrator die Geschäfte führt. Auch die Diözese St. Pölten wartet auf einen Nachfolger von Klaus Küng. Zudem wird für Salzburg ein Weihbischof erwartet.