Karmasin zog Bilanz über drei Jahre

Wien (APA) - Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) hat am Freitag Bilanz über ihre drei Jahre währende Tätigkeit gezogen. Zahlreiche „Her...

Wien (APA) - Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) hat am Freitag Bilanz über ihre drei Jahre währende Tätigkeit gezogen. Zahlreiche „Herzensprojekte“ seien umgesetzt worden, sagte sie am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. Themen wie Kinderbetreuung, Bildungskompass und Reform des Kindergeldes hob sie dennoch hervor: „Wir sind stolz darauf und haben natürlich noch sehr, sehr viel vor.“

„Früher habe ich die Politik analysiert, heute gestalte ich Politik“, resümierte Meinungsforscherin Karmasin, die vor drei Jahren auf einem ÖVP-Ticket in die Regierung entsandt worden war. Ihrem vormaligen Beruf entsprechend zog sie Bilanz in Zahlen. 60.000 direkte Bürgerkontakte habe es in dieser Zeit gegeben, 150.000 Kilometer seien zurückgelegt worden, 6.824 Follower gebe es auf Facebook, 1.054 auf Instagram.

Auch in der Sachpolitik sieht sich Karmasin erfolgreich. So sei ihr Modell bei der Familienbeihilfe umgesetzt worden, 19.762 Kinderbetreuungsplätze habe man durch den Bundeszuschuss neu geschaffen. Weiters eingeführt wird das Kindergeldkonto. Die Gründung des Netzwerks „Unternehmen für Familien“ illustrierte Karmasin mit einem Bild, auf dem der jetzige Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) zu sehen ist - damals noch in seiner Funktion als ÖBB-Chef.

Auch den Einsatz für Kinderrechte, die Stärkung der Jugendpolitik und digitale Unterrichtsmittel in den Schulen präsentierte Karmasin als ihre „Herzensprojekte“.