Asylanträge in EU im dritten Quartal auf 358.000 gestiegen

Brüssel (APA) - Die Zahl der Asylbewerber in der EU ist im dritten Quartal des Jahres gegenüber dem zweiten Quartal von 306.000 auf 358.000 ...

Brüssel (APA) - Die Zahl der Asylbewerber in der EU ist im dritten Quartal des Jahres gegenüber dem zweiten Quartal von 306.000 auf 358.000 gestiegen. Das ist laut Eurostat-Daten eine Erhöhung um 17 Prozent. In Österreich ging dagegen die Zahl von 10.800 auf 8.410 zurück - ein Minus von 22 Prozent.

Stärkere Rückgange als Österreich hatten - gemessen an der jeweiligen Gesamtzahl der Asylbewerber - nur Ungarn (-73 Prozent), Polen (-37 Prozent) und Estland (-28 Prozent).

Seit Jahresbeginn (Jänner bis September) wurden damit über 950.000 erstmalige Asylbewerber in den EU-Mitgliedstaaten registriert.

Im dritten Quartal 2016 wurden die meisten Asylbewerber in Deutschland (237.400 oder 66 Prozent aller Asylbewerber in der EU) registriert. Darauf folgten Italien (34.600), Frankreich (20.000), und Griechenland (12.400) sowie Großbritannien (9.200) und Österreich an fünfter Stelle (8.410).

Jeder vierte Asylbewerber war Syrer. Danach folgen Afghanistan (17 Prozent) und der Irak (10 Prozent).