EU-Gipfel - Juncker kritisiert ineffiziente Verteidigungsausgaben
Brüssel (APA) - EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat sich nach dem Europäischen Rat der Staats- und Regierungschefs Donnerstagabe...
Brüssel (APA) - EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat sich nach dem Europäischen Rat der Staats- und Regierungschefs Donnerstagabend erfreut gezeigt über die positive Annahme des Verteidigungs-Aktionsplans der Brüsseler Behörde. Juncker kritisierte nach dem EU-Gipfel jedoch, dass es „einige Schwachstellen“ und „schlechte Verteidigungsausgaben“ gebe.
Diese seien aber „unverzeihlich“. Die USA würden 500 Mrd. Euro für die Verteidigung ausgeben, Europa 200 Mrd. Das Problem sei aber, dass die Effizienz dieser europäischen Verteidigungsausgaben nur zwölf bis 15 Prozent der amerikanischen Effizienz aufwiesen. Daher gelte es einige Dinge neu zu ordnen, beispielsweise die öffentlichen Auftragsmärkte.
„Wir haben 154 verschiedene Waffentypen in Europa. In den USA sind es 24. Das zeigt, dass wir unser Geld für Verteidigung schlecht ausgeben,“ so Juncker.
Zufrieden zeigte sich der Kommissionspräsident mit der Annahme des Gipfels einer Verdoppelung des nach ihm benannten Investitionsplans auf 630 Mrd. Euro. Auch die Dauer werde verlängert.
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