Trivago nimmt bei Börsengang nur 287 Mio Dollar ein - Insider
New York (APA/Reuters) - Die deutsche Hotel-Suchmaschine Trivago nimmt Insidern zufolge bei ihrem Börsengang weit weniger ein als geplant. I...
New York (APA/Reuters) - Die deutsche Hotel-Suchmaschine Trivago nimmt Insidern zufolge bei ihrem Börsengang weit weniger ein als geplant. Insgesamt beliefen sich die Erlöse auf 287 Mio. Dollar (275,5 Mio. Euro), sagte eine mit dem Vorhaben vertraute Person am Donnerstag.
Trivago habe die Anzahl der Anteilsscheine gesenkt und zudem den Ausgabepreis mit lediglich 11 Dollar je Aktie unterhalb der angepeilten Spanne von 13 bis 15 Dollar festgesetzt. Die Papiere sollen erstmals am Freitag an der US-Technologiebörse Nasdaq gehandelt werden.
Heuer war ein schwieriges für Börsengänge. Investoren hielten sich zurück und trauten vor allem Technologiefirmen nicht viel zu. Der Aktienkurs von Trivago-Rivale Tripadvisor ist in den vergangenen Monaten stetig gefallen. Änderungen am Geschäftsmodell und langsameres Wachstum belasteten das Papier. Auch bei Trivago haben Investoren Bedenken beim Umsatzwachstum. Die Suchmaschine könnte auf zu wenige Reiseanbieter angewiesen sein.
Das 2005 in Düsseldorf gegründete Unternehmen gilt als eines der erfolgreichsten deutschen Start-ups der vergangenen zehn Jahre. Die Suchmaschine erlaubt es Nutzern, die besten Angebote von zahlreichen Buchungsportalen zu finden. Mehrheitseigner ist der US-Online-Reiseanbieter Expedia, die 2012 für 477 Mio. Euro 62 Prozent an der Firma gekauft hat. Weder von Trivago noch von Expedia war zunächst eine Stellungnahme zu erhalten.
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