Burgenland schafft 281 neue Arbeitsplätze durch „Insourcing“
Eisenstadt (APA) - Das Burgenland hat 281 Jobs durch sogenanntes „Insourcing“ geschaffen. Dabei seien Arbeitsplätze, welche ausgelagert ware...
Eisenstadt (APA) - Das Burgenland hat 281 Jobs durch sogenanntes „Insourcing“ geschaffen. Dabei seien Arbeitsplätze, welche ausgelagert waren, wieder in die Burgenländische Krankenanstalten Gesellschaft m.b.H. (KRAGES) zurückgeholt worden, sagte Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) am Freitag in Eisenstadt. Dabei seien vor allem Burgenländer zum Zug gekommen. Die KRAGES erspare sich dadurch rund 750.000 Euro.
Weiters sei geplant, drei Vereine und Gesellschaften aus dem Bereich der Forschung zu einer Gesellschaft zusammenzulegen. Als Folge würden zwei Geschäftsführer und Kosten von rund 400.000 Euro wegfallen. Das Geld wolle man wieder in die Forschung stecken, meinte Niessl.
Vom Arbeitsmarkt gebe es „Erfreuliches“ zu berichten, erklärten Niessl und Landeshauptmannstellvertreter Johann Tschürtz (FPÖ) beim gemeinsamen Pressegespräch. Über den Jahresschnitt gerechnet erreiche das Burgenland heuer 100.000 Beschäftigte. Das Ziel für 2017 liege bei 101.000 Beschäftigten.
Die Arbeitslosigkeit sei um 2,2 Prozent zurückgegangen, bei den arbeitslosen Jugendlichen gebe es sogar ein Minus von 9,2 Prozent. Ob dieser Trend 2017 anhalten werde, könne man noch nicht sagen, so Niessl. Der größte Arbeitgeber seien das Land und die landesnahen Betriebe mit 5.669 Angestellten, Bediensteten und Beamten sowie 111 Lehrlingen.
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