Bank Austria wechselt in Einlagensicherung der Banken und Bankiers

Wien (APA) - Die Bank Austria wechselt am Montag (19. 12.) von der Einlagensicherung der Sparkassen zur Einlagensicherung der Banken & Banki...

Wien (APA) - Die Bank Austria wechselt am Montag (19. 12.) von der Einlagensicherung der Sparkassen zur Einlagensicherung der Banken & Bankiers. Für die Kunden und Einleger der Bank habe dies keinerlei Auswirkungen, betont die Bank in einer Aussendung. Wie bisher gelte die gesetzliche Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro (in Ausnahmefällen 500.000 Euro) pro Person und Bank.

„Die Bestimmungen zur Einlagensicherung und Anlegerentschädigung, wie z.B. der Sicherungshöchstbetrag, bleiben von dem Wechsel unberührt“, heißt es in der Aussendung.

Die Bank Austria hatte ihre Einlagensicherung aus historischen Gründen bei der „Sparkassen Haftungs AG,“ weil sie ihre Wurzeln in der früheren „Zentralsparkasse“ hat. Ab 1. Jänner 2019 wird es aber in Österreich eine einheitliche Sicherungseinrichtung für alle Banken geben, an der auch die Bank Austria teilnehmen wird - wie alle Mitglieder der „Einlagensicherung der Banken und Bankiers Gesellschaft m.b.H“, deren Mitglied die Bank Austria nun wird. Um den reibungslosen Übergang mit Anfang 2019 sicherzustellen und bereits jetzt im neuen Verband über die Konditionen mitreden zu können, wechselt die Bank Austria schon jetzt, vor dem Jahreswechsel 2016/2017.

Außerdem ermöglicht der Austritt der Bank Austria aus der Sparkassen-Einlagensicherung, dass die Sparkassen ihrerseits eine institutsbezogene Einlagensicherung schaffen können, falls sie sich dazu entscheiden. Das ginge nicht, solange die Bank Austria hier Mitglied ist. Diese Möglichkeit räumt das Gesetz den Sparkassen wie dem Raiffeisensektor auch nach der Schaffung der einheitlichen Einlagensicherung ein.

~ WEB http://www.bankaustria.at ~ APA185 2016-12-16/11:22