LLI sucht weiter nach Käufer für 11,3-Prozent-Anteil an Casinos
Wien (APA) - Der Raiffeisen-Beteiligungsriese LLI (Leipnik-Lundenburger Invest Beteiligungs AG) will seinen durchgerechnet 11,3 Prozent schw...
Wien (APA) - Der Raiffeisen-Beteiligungsriese LLI (Leipnik-Lundenburger Invest Beteiligungs AG) will seinen durchgerechnet 11,3 Prozent schweren Anteil an der Casinos Austria AG weiterhin verkaufen. Das sagte LLI-Generaldirektor Josef Pröll am Rande einer Pressekonferenz, in der das LLI-Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres 2015/16 präsentiert wurde.
Pröll ist auch Aufsichtsratsmitglied der Casinos Austria. „Daher ist das für mich eine schwierige Frage. Aber als Vorstand der LLI können wir sagen, dass wir weiter Interesse haben, unseren Anteil an den Casinos zu verkaufen. Das ist logische Folge unserer Kerngeschäftsstrategie“, erklärte Pröll. „Es gibt laufend Gespräche. Wir werden sehen, ob wir zu einem positiven Ergebnis kommen. Das muss natürlich ökonomisch interessant sein“, so Pröll für seine LLI. Ab welcher Summe ein Deal „ökonomisch interessant“ wäre, wollte der frühere ÖVP-Chef und Vizekanzler Pröll freilich nicht konkretisieren.
Der erste Versuch, die 11,3 Prozent zu verkaufen, war aus wettbewerbsrechtlichen Gründen gescheitert. Der niederösterreichische Glücksspielkonzern Novomatic wollte mehreren Casinos-Miteigentümern, darunter die LLI, Anteile abkaufen was vom Kartellgericht Ende August untersagt worden war. Daher erfuhr auch der LLI-Anteilsverkauf zumindest vorerst kein Closing.
~ WEB http://www.lli.at
http://www.raiffeisen.at ~ APA309 2016-12-16/13:50
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