RZB/RBI-Fusion - RBI-Streubesitz sinkt auf 34,9 (39,2) Prozent
Wien (APA) - Durch die Fusion der Raiffeisen Zentralbank (RZB) mit der Raiffeisenbank International (RBI) wird der RBI-Streubesitz von 39,2 ...
Wien (APA) - Durch die Fusion der Raiffeisen Zentralbank (RZB) mit der Raiffeisenbank International (RBI) wird der RBI-Streubesitz von 39,2 auf 34,9 Prozent sinken. Die Anzahl der begebenen Aktien wird sich um 35.960.583 auf 328.939.621 erhöhen. Darauf haben sich am Freitag laut Aussendung die Vorstände von RZB und RBI geeinigt.
Nähere Details zum Umtauschverhältnis werden im Verschmelzungsbericht bekannt gegeben, der bis zum 23. Dezember veröffentlicht werden soll, sagte eine Sprecherin zur APA. Offiziell beschlossen werden soll die Verschmelzung, bei der die RZB als eigene Gesellschaft untergeht, auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 24. Jänner 2017. Dazu ist eine Dreiviertelmehrheit des anwesenden Kapitals erforderlich. Künftig werden dann die Raiffeisenlandesgesellschaften als ehemalige RZB-Aktionäre gemeinsam mit 65,1 Prozent direkt an der RBI beteiligt sein.
Mit den vergleichenden Unternehmensbewertungen sind laut RBI zwei renommierte internationale Wirtschaftsprüfungsgesellschaften beauftragt gewesen. Die Bewertungen seien nach der sogenannten „Dividend Discount“-Methode ermittelt worden. Die Angemessenheit des Umtauschverhältnisses sei zudem aufgrund des österreichischen Verschmelzungsrechts von einem gerichtlich bestellten unabhängigen Verschmelzungsprüfer und durch die Aufsichtsräte von RZB und RBI geprüft worden.
~ ISIN AT0000606306 WEB http://www.rzb.at
http://www.rbinternational.com/ ~ APA344 2016-12-16/14:48
Kommentare