Deutsche Bank zahlt 40 Mio. im „Dark Pool“-Streit mit US-Regulierern
Frankfurt (APA/Reuters) - Die Deutsche Bank zahlt 40 Millionen Dollar (38,4 Mio. Euro) zur Beilegung eines Streits mit US-Aufsehern. Dabei g...
Frankfurt (APA/Reuters) - Die Deutsche Bank zahlt 40 Millionen Dollar (38,4 Mio. Euro) zur Beilegung eines Streits mit US-Aufsehern. Dabei geht es um die Täuschung von Kunden im Zusammenhang mit hauseigenen Handelsplattformen, sogenannter Dark Pools. Das größte Deutsche Geldhaus räumte dabei ein, dass seine Werbebroschüren irreführend gewesen seien, wie die Staatsanwaltschaft von New York am Freitag mitteilte.
37 Mio. Dollar gehen demnach an Regulierer des Bundes und des Staates New York. Weitere 3,25 Mio. Dollar zahlt die Bank an die Finanzmarktaufsicht Finra. Die Deutsche Bank sei froh, dass die Angelegenheiten geklärt seien, teilte eine Sprecherin des Instituts mit.
Auch andere Finanzinstitute mussten sich in den USA bereits wegen Dark Pools verantworten. So legten auch Barclays und Credit Suisse die gegen sie erhobenen Vorwürfe mit Vergleichen bei. Dark Pools sind dafür gedacht, dass Investoren unter Umgehung des öffentlichen Marktes Aktien in großem Stil handeln und dabei einen besseren Preis erzielen, weil ihre Absichten im Dunkeln bleiben.
~ ISIN DE0005140008 WEB https://www.deutsche-bank.de/index.htm ~ APA485 2016-12-16/18:47
Kommentare