Daimler - Trump wird europäische Autobauer nicht benachteiligen

Stuttgart (APA/Reuters) - Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche erwartet keine Benachteiligung der europäischen Automobilindustrie und Bevorz...

Stuttgart (APA/Reuters) - Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche erwartet keine Benachteiligung der europäischen Automobilindustrie und Bevorzugung amerikanischer Hersteller durch den künftigen US-Präsidenten Donald Trump. „Ein Protektionismus der USA zugunsten der heimischen Automobilindustrie würde den Amerikanern selbst am meisten schaden“, sagte der „Bild am Sonntag“ laut Vorabbericht.

Der Wohlstand in den USA und der Welt sei durch einen Zuwachs von weltweitem Handel entstanden. „Ich kann mir nur sehr schwer vorstellen, dass es zu Strafzöllen kommen wird“, so Zetsche. Negative Auswirkungen auf das Daimler-Werk in Alabama befürchtet Zetsche nicht.

Auch die Diesel-Kritik in den USA nach dem Abgasskandal bei Volkswagen sieht er gelassen. „In den USA war der Diesel für Pkw schon immer ein Nischenprodukt.“ Der Marktanteil von Diesel-Pkw am Gesamtabsatz USA betrage derzeit weniger als ein Prozent. In Europa habe der Diesel einen hohen Stellenwert, und daran werde sich auch in Zukunft nichts ändern.

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