Bezirk Schwaz

Brand in Schwazer Pizzeria endete glimpflich

Die Pizzeria "Da Marco" war von dem Brand betroffen.
© Max Scherer

Sonntagfrüh brach das Feuer in der Küche des in einem Wohnhaus befindlichen Lokals aus. Auch mehrere Kaminbrände beschäftigten die Feuerwehren am Wochenende.

Schwaz – Die Freiwillige Feuerwehr Schwaz und die Betriebsfeuerwehr Tyrolit mussten Sonntagfrüh wegen eines Küchenbrandes in einer Schwazer Pizzeria ausrücken. Gegen 6 Uhr war die starke Rauchentwicklung aus dem bereits geschlossenen Lokal bemerkt worden. Mit schwerem Atemschutzgerät drangen die Feuerwehrleute zum Brandherd vor und konnten das Feuer relativ rasch löschen.

Weil sich das Lokal in einem Mehrparteienhaus befindet, wurden die Bewohner aufgefordert, Fenster und Türen bis nach der Durchlüftung des Gebäudes geschlossen zu halten. Eine Gefährdung der Bewohner war nicht gegeben, sodass das Wohnhaus auch nicht evakuiert werden musste.

© Max Scherer

Die Ermittlungen zur Brandursache sind aktuell im Gange und haben noch zu keinem Ergebnis geführt. Die Schadenshöhe kann ebenso noch nicht beziffert werden.

Mehrere Kaminbrände

Ein am Sonntag um 9.54 Uhr erfolgter Alarm in Berwang war der vorläufig letzte einer Serie, bei der Tiroler Ortsfeuerwehren an diesem Wochenende zu Kaminbränden gerufen wurden. Diese Häufung sei für die Zeit vor Weihnachten nicht untypisch, sagte Landesbranddirektor Peter Hölzl: Bei Kälteeinbruch werden die Öfen in Betrieb genommen und je nach Zustand des Kamins kann es dabei zu Problemen kommen.

Auch wenn Kaminbrände in der Regel mit modernen Hilfsmitteln wie Wärmekameras kontrolliert und in Griff zu bekommen seien, dürfe die Gefahr nicht unterschätzt werden. „Derzeit haben wir eine schlechte Niederschlagssituation, es ist zu trocken“, erklärte Hölzl, durch Funkenflug erfordere die unmittelbare Umgebung jedes Feuers besondere Aufsicht.

Kaminbrände, bei denen sich Temperaturen bis zu 1.000 Grad entwickeln können, bleiben für Hausbewohner zuerst oft unbemerkt. Alarmzeichen, so der Landesbranddirektor, seien überhitzte Mauern im Kaminbereich und vor allem außergewöhnlicher Rauchgeruch: „Dann ist es aber wirklich schon fünf vor zwölf!“ (TT.com, APA)