Europas Leitbörsen am Vormittag überwiegend im Minus
Frankfurt am Main (APA) - Die Leitbörsen in Europa haben sich am Montagvormittag mit leichterer Tendenz gezeigt. Der Euro-Stoxx-50 stand geg...
Frankfurt am Main (APA) - Die Leitbörsen in Europa haben sich am Montagvormittag mit leichterer Tendenz gezeigt. Der Euro-Stoxx-50 stand gegen 10.05 Uhr mit minus 0,44 Prozent oder 14,72 Punkte bei 3.306,45 Einheiten. Der DAX in Frankfurt fiel 0,41 Prozent oder 47,46 Zähler auf 11.551,55 Punkte. In London zeigte sich der FT-SE-100 mit plus 0,13 Prozent oder 9,21 Einheiten auf 7.219,26 Punkte.
Trotz der Rekorde zum Ende der Vorwoche an der Wall Street starteten die meisten Leitbörsen in Europa negativ. Auch positive Konjunkturdaten aus Deutschland konnten diese Tendenz nicht wesentlich beeinflussen.
Die deutschen Exporteure haben im November einen Rekord aufgestellt. Sie verkauften Waren im Wert von 108,5 Mrd. Euro ins Ausland und damit so viel wie noch nie in einem Monat.
Die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe Deutschlands ist im November hingegen weniger gestiegen als erwartet. Die Gesamtproduktion hat um 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat zugelegt. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 0,6 Prozent gerechnet.
Bei den Einzelwerten standen vor allem deutsche Aktien im Fokus. Vor allem die Anteilsscheine des VW-Konzerns zeigten sich fester. Zwar wurde berichtet, in den USA sei ein VW-Manager im Zusammenhang mit dem Abgasskandal festgenommen worden. Andererseits mehrten sich Berichte wonach der deutsche Auto-Konzern kurz vor einer Einigung mit den US-Behörden stehe. Die VW-Aktien gewannen um 3,45 Prozent und führten damit den DAX und den Euro-Stoxx-50 an.
Gefolgt wurde VW von den Papieren des Konkurrenten Daimler. Mit der Hausmarke Mercedes-Benz knackte er im vergangenen Jahr die Marke von 2 Millionen verkauften Fahrzeugen. 2,084 Millionen Autos wurde Mercedes insgesamt los - ein Plus von 11,3 Prozent im Vergleich zu 2015. Damit ließen die Stuttgarter die Konkurrenten BMW und Audi hinter sich. Die Daimler-Aktien gewannen am Vormittag um 0,54 Prozent.
Auch am schwächeren Ende des Euro-Stoxx-50 stand ein deutscher Wert. Fresenius Medical Care büßten 2,55 Prozent ein. Mögliche neue Vorschriften im US-Gesundheitswesen dürften den Konzern finanziell belasten. Dabei geht es um staatliche Unterstützungsprogramme, die helfen, Krankenkassenbeiträge für Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz (ESRD) zu finanzieren.
~ ISIN EU0009658145 ~ APA124 2017-01-09/10:20
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