Tennis

ÖTV-Vizepräsident Sterba trat nach Strafanzeige zurück

Franz Sterba legte seine offiziellen Ämter im Tennissport zurück.
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Der Wiener Verbandspräsident legt sein Ämter zurück, „um die mir zur Verfügung stehende Lebenszeit für andere Aufgaben zu nützen.“

Wien - Franz Sterba, langjähriger Präsident des Wiener Tennisverbands (WTV) und auch Vizepräsident des Österreichischen Tennisverbands (ÖTV), hat vor wenigen Tagen alle seine Funktionen zurückgelegt. Als Ursache gab er die Querelen rund um angebliche statutenwidrige Handlungen seinerseits bei Geschäftsablaufen samt erfolgter Strafanzeige gegen ihn an.

„Nach einem längerem Urlaub und den Feiertagen hatte ich viel Zeit über die vergangenen Wochen und Ereignisse nachzudenken“, erklärt Sterba auf der WTV-Website. „Die im Zusammenhang mit den erhobenen Vorwürfen stehende enorme Belastung, die nicht enden wollenden Querelen trotz beschlossener klarer Vorgangsweise via Sonderprüfung und anhaltende Kritik einiger weniger Vereinsvertreter, lassen eine konstruktive Arbeit für den Verband nicht zu. Ich habe mich daher entschlossen, meine Funktionen in WTV und ÖTV zurückzulegen, um die mir zur Verfügung stehende Lebenszeit für andere Aufgaben zu nützen.“

Ihm liege nun sehr daran, in der laufenden Sonderprüfung „alle Vorwürfe lückenlos aufzuklären“. Die Strafanzeige war vom ehemaligen WTV-Mitarbeiter Harald Zemen sowie von fünf Obmännern von Wiener Tennisvereinen eingebracht worden. (APA)