Wiener Börse (Nachmittag) - ATX weitet Minus etwas aus
Wien (APA) - Die Wiener Börse hat am frühen Montagnachmittag ihre Tagesverluste nach dem verlängerten Wochenende etwas ausgeweitet. Der ATX ...
Wien (APA) - Die Wiener Börse hat am frühen Montagnachmittag ihre Tagesverluste nach dem verlängerten Wochenende etwas ausgeweitet. Der ATX wurde um 14.15 Uhr mit 2.681,98 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 14,32 Punkten bzw. 0,53 Prozent. Zum Vergleich: DAX/Frankfurt -0,43 Prozent, FTSE-100/London +0,31 Prozent und CAC-40/Paris -0,70 Prozent.
Aktuelle Konjunkturdaten lieferten an einem recht verhaltenen Wochenauftakt keinerlei größere Bewegungsgründe für Anleger. Die deutschen Exporte waren im November deutlich stärker als erwartet auf ihren bisher höchsten Monatswert in der Geschichte gestiegen. Die EU-Arbeitslosenquote verharrte im November auf einem Sieben-Jahrestief und die Investorenstimmung gemäß sentix-Umfrage hat ihren besten Wert seit Sommer 2015 erreicht. Die Märkte regte all dies jedoch kaum.
Im weiteren Wochenverlauf dürften laut den Analysten der Helaba insbesondere Zahlen aus den USA zu den Import- und Erzeugerpreisen für und zur Verbraucherstimmung in den Fokus rücken. Die Helaba-Experten sehen bei den Daten „insgesamt die Möglichkeit, dass die Zinserwartungen bezüglich der Fed forciert werden.“ Jedoch seien die steigenden Kraftstoffpreise in den USA „Gift für die Verbraucherstimmung.“
In Wien blieb die Meldungslage unterdessen wie in der vergangenen Woche recht dünn. Abwärts ging es zum Beginn der Woche für die Ölpreise, Brent-Öl-Futures verloren über 1,5 Prozent. Die Aktien der Branchenvertreter in Wien notierten daraufhin ebenso etwas schwächer, Schoeller-Bleckmann ermäßigten sich um 0,87 Prozent und OMV um 2,14 Prozent.
Auch voestalpine verloren 1,71 Prozent auf 36,86 Euro. Dabei hatten die Analysten der Citigroup ihr Kursziel für die Aktien des Stahlkonzerns von 32,5 auf 40,0 Euro angehoben. Das Anlagevotum blieb bei „Neutral“.
Die CA Immo hat ihr Berliner „cube“-Büroprojekt nahe dem Hauptbahnhof an einen großen institutionellen Fondsmanager veräußert. Das Investitionsvolumen der CA Immo liegt samt Grundstückswert bei rund 100 Mio. Euro, teilte der Konzern mit. Zum Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, die CA-Immo-Aktie notierte kaum bewegt mit plus 0,23 Prozent.
Die Papiere der Buwog verloren hingegen 0,68 Prozent auf 22,02 Euro. Die Analysten der Berenberg Bank haben ihr Kursziel für die Aktien des Immobilienkonzerns von 25,50 auf 26,50 Euro angehoben und raten mit „Buy“ zum Kauf der Aktie.
~ ISIN AT0000999982 ~ APA334 2017-01-09/14:29
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