Kreml: Neue US-Sanktionen werden Beziehungen weiter verschlechtern

Moskau/Washington (APA/Reuters/AFP) - Die russische Regierung sieht durch die neuen Sanktionen der USA das Verhältnis der beiden Staaten erh...

Moskau/Washington (APA/Reuters/AFP) - Die russische Regierung sieht durch die neuen Sanktionen der USA das Verhältnis der beiden Staaten erheblich belastet. Die am Montag verhängten Strafmaßnahmen seien weitere Schritte hin „zu einer Verschlechterung der Beziehungen“, sagte Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow am Dienstag.

Die russische Regierung bedaure, dass sich die Beziehungen zwischen den beiden Ländern während der zweiten Amtszeit des scheidenden US-Präsidenten Barack Obama „mehr als je zuvor“ verschlechtert hätten, fügte Peskow hinzu.

Zugleich kritisierte er einen Vorstoß mehrerer US-Senatoren, im Kongress ein Gesetz einzubringen, das ebenfalls Sanktionen gegen Russland vorsieht. Es handle sich um Versuche, „jeglichen Dialog zwischen unseren beiden Ländern auszuschließen“ sowie „die Aussichten für unsere bilateralen Beziehungen weiter zu beschädigen“.

Die US-Regierung hatte am Montag eine weitere Runde von Russland-Sanktionen eingeläutet. Betroffen ist unter anderen ein enger Vertrauter von Präsident Wladimir Putin. Im Senat kündigten darüber hinaus der republikanische Senator John McCain und die Demokraten Ben Cardin und Robert Menendez an, der Kammer einen Gesetzesentwurf vorzulegen, der umfassende Strafmaßnahmen gegen Russland wegen dessen mutmaßlicher Beeinflussung des US-Präsidentschaftswahlkampfes vorsieht.