Fußball: EURO 2016 brachte Frankreich 1,22 Mrd. Euro Einnahmen
Paris (APA/AFP/dpa) - Die Fußball-Europameisterschaft im vergangenen Sommer hat Gastgeber Frankreich Einnahmen in Höhe von 1,22 Milliarden E...
Paris (APA/AFP/dpa) - Die Fußball-Europameisterschaft im vergangenen Sommer hat Gastgeber Frankreich Einnahmen in Höhe von 1,22 Milliarden Euro gebracht. Das geht aus einer am Dienstag vom französischen Sport-Ministerium veröffentlichten Studie hervor. Im Verhältnis zur gesamten Wirtschaftsleistung des Landes fällt der Betrag allerdings kaum ins Gewicht: 1,2 Mr. Euro sind rund 0,05 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.
Demnach haben 613.000 ausländische Touristen die EURO 2016 besucht und mit 34.000 weiteren Gästen für einen Umsatz von 625,8 Millionen Euro gesorgt. Der durchschnittliche Besucher blieb 7,9 Tage in Frankreich und gab 154 Euro pro Tag aus. Durch die operativen Ausgaben der UEFA, der 24 Mannschaften, der akkreditierten Journalisten und Sponsoren wurden 596 Mio. Euro eingenommen.
Die Veranstaltung der EM sorgte gesamt für das Äquivalent von 116.750 Arbeitsmonaten. Für den Staatshaushalt fielen zudem Steuern in Höhe von 70 Mio. Euro an.
Die Studie führt allerdings nicht auf, welche Kosten der Staat schulterte. So hatten Staat und Kommunen rund 20 Millionen Euro für die Sicherung der Fanzonen bereitgestellt. Die Kosten für den Schutz des Großereignisses durch Zehntausende Polizisten hat Frankreich nie beziffert. Schließlich waren in den Jahren zuvor 1,7 Milliarden Euro in die Stadien investiert worden - laut einer früheren Studie zu 38 Prozent aus öffentlichen Geldern.
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