Fußball: Keine Einigung im Gerichtsverfahren gegen Boateng
München (APA/dpa) - Im Verfahren gegen den deutschen Fußballer Jerome Boateng (28) um eine Provision haben der Profi des FC Bayern und sein ...
München (APA/dpa) - Im Verfahren gegen den deutschen Fußballer Jerome Boateng (28) um eine Provision haben der Profi des FC Bayern und sein Makler keine Einigung erzielt. Boateng soll eine schriftlich vereinbarte Provision für ein Haus in Grünwald bei München in Höhe von 250.000 Euro plus Umsatzsteuer nicht gezahlt haben. Daher klagte sein Makler. Am Mittwoch begann das Verfahren vor dem Landgericht München I.
Der Rechtsanwalt des Weltmeisters von 2014 erklärte, dass dieser die Hilfe des Maklers für einen Freundschaftsdienst gehalten und ihm bei der Festlegung der Provision vertraut habe. Boateng selbst erschien entgegen einer richterlichen Anordnung nicht zur Verhandlung. Der Fußballer sei „wegen anderer Termine verhindert“, sagte sein Anwalt. Nun soll schriftlich bezüglich einer Vergleichszahlung von 185.000 Euro verhandelt werden.
Boateng ist nicht der einzige Bayern-Profi, der derzeit in München in einen Prozess verwickelt ist. Umgekehrt liegen die Vorzeichen allerdings im Fall von David Alaba. Der ÖFB-Teamspieler und Boateng-Kollege bei den Bayern tritt nämlich wegen Schimmelbefalls im Keller seiner Villa selbst als Kläger auf und verlangt vor dem Landgericht München II von der Vorbesitzerin Sanierungskosten in Höhe von mindestens 137.000 Euro. Diese hatte die Schäden Alaba gegenüber vor dem Verkauf angeblich verheimlicht. Der Prozess soll im Februar fortgesetzt werden.
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