Pröll-Privatstiftung: Sobotka über „Fake-News“ verärgert

Wien/St. Pölten (APA) - Der heutige Innenminister und frühere niederösterreichische Finanzreferent Wolfgang Sobotka (ÖVP) hat Vorwürfe in Zu...

Wien/St. Pölten (APA) - Der heutige Innenminister und frühere niederösterreichische Finanzreferent Wolfgang Sobotka (ÖVP) hat Vorwürfe in Zusammenhang mit der Privatstiftung von Erwin Pröll zurückgewiesen. Gegenüber der APA zeigte er sich am Mittwochnachmittag über diese - wie er meinte - „Fake News“ der Wochenzeitung „Falter“ verärgert.

Die Privatstiftung sei anlässlich des 60. Geburtstages des niederösterreichischen Landeshauptmannes eingerichtet worden: „Das ist eine gemeinnützige Stiftung“, erklärte Sobotka und verwies auf gemeinsame Beschlüsse mit SPÖ, FPÖ und Team Stronach. „Es ist nichts anderes als Fake News vom ‚Falter‘“, meinte der Minister. Das Medium versuche seit 2009, „in Form von Dirty Campaigning anzupatzen“.

Jede Förderung im Land werde überprüft. Ziel sei es, im ländlichen Raum etwa kulturelle Strukturen zu unterstützen und damit der Abwanderung in Städte entgegen zu wirken. Aus diesem Grund seien Förderungen gewährt worden „und nicht aus einem anderen Grund“, betonte Sobotka weiter.

~ WEB http://www.oevp.at ~ APA437 2017-01-11/16:02