Auch am Donnerstag vier Belair-Flüge gestrichen
Glattbrugg (APA/sda) - Weil sich die Besatzung der Schweizer Air-Berlin-Tochter nicht wohl fühlt, bleiben auch am Donnerstag vier Belair-Fli...
Glattbrugg (APA/sda) - Weil sich die Besatzung der Schweizer Air-Berlin-Tochter nicht wohl fühlt, bleiben auch am Donnerstag vier Belair-Flieger am Boden. Das drohende Aus der Belair schürt Existenzängste. Viele Mitarbeiter der Schweizer Crew sind krankgeschrieben.
Air-Berlin streicht am Donnerstag weitere vier Belair-Flüge, wie die deutsche Fluggesellschaft auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Bereits am Mittwoch sind vier Belair-Flieger nicht gestartet.
Weil die angeschlagene Air Berlin ab April die Touristen-Flüge von der österreichischen Tochter Niki durchführen lassen will, droht der Belair das baldige Aus. Durch die Übernahme durch Niki fürchten 285 Belair-Mitarbeiter ihre Arbeit zu verlieren.
„Piloten, die unter Existenzangst leiden, können eine Gefahr für die Flugsicherheit darstellen“, erklärt Thomas Steffen, Sprecher bei der Pilotenvereinigung Aeropers gegenüber der Nachrichtenagentur sda bereits am Mittwoch. Die Piloten haben sich deshalb nicht ins Cockpit gesetzt. Aeropers habe das Vorgehen der Piloten unterstützt.
Airberlin bestätigt einen hohen Krankenstand bei den Crews aus der Schweiz. Sie setze alles daran den Großteil der Flüge durchzuführen und plant dafür eigene Flugzeuge und Crews ein. Alternativ werde auf andere Flüge umgebucht. Neben den vier gestrichenen Flügen am Donnerstag werde das restliche Flugprogramm planmäßig durchgeführt.
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