Drohnenangriff im Nordwesten Syriens tötete drei Extremisten
Damaskus (APA/dpa) - Bei einem Drohnenangriff im Nordwesten Syriens sind Aktivisten zufolge drei Kämpfer einer Al-Kaida-nahen Miliz getötet ...
Damaskus (APA/dpa) - Bei einem Drohnenangriff im Nordwesten Syriens sind Aktivisten zufolge drei Kämpfer einer Al-Kaida-nahen Miliz getötet worden. Die Mitglieder der Fatah-al-Sham-Front seien in der Nähe des Ortes Salkin in einem Fahrzeug getroffen worden, erklärte die „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ am Donnerstag. Demnach ist bisher unklar, wer für den Drohnenangriff verantwortlich ist.
Bei der Fatah-al-Sham-Front handelt es sich um die frühere Al-Nusra-Front, die besonders in der Provinz Idlib stark ist. Für die Miliz gilt die derzeitige landesweite Waffenruhe ebenso wenig wie für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS).
Die USA hatten Anfang Jänner nach eigenen Angaben bei Luftschlägen gegen die Al-Kaida-nahe Gruppe mehr als 20 Extremisten getötet. Am Mittwoch kamen den Menschenrechtsbeobachtern zufolge 16 Jihadisten ums Leben, als zwei Autos und mehrere Motorräder südlich der Stadt Aleppo aus der Luft getroffen wurden. Demnach starben seit Anfang des Jahres mehr als 50 Kämpfer der Fatah-al-Sham-Front und anderer jihadistischer Gruppen bei Angriffen aus der Luft.
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