UNO-Beteiligung bei Syrien-Gesprächen in Astana weiter offen
UNO-Sprecher Stephane Dujarric geht trotz fehlender Einladung an einer Teilnahme der Vereinten Nationen an den Syrien-Friedensgesprächen aus.
Damaskus - Die Teilnahme der Vereinten Nationen an den neuen Syrien-Friedensgesprächen in Kasachstan ist weiter offen. Man gehe zwar davon aus, dass auch UNO-Vertreter an den für 23. Jänner in Astana geplanten Gesprächen beteiligt würden, sagte UNO-Sprecher Stephane Dujarric am Donnerstag.
Eine Einladung habe es bisher aber nicht gegeben, auch wenn das Thema beim Treffen von Generalsekretär Antonio Guterres mit dem kasachischen Außenminister Kairat Abdrachmanow am Dienstag sicher ein Thema gewesen sei.
Die Gespräche zwischen der syrischen Regierung und Opposition sollen unter Verhandlung von Russland und der Türkei stattfinden. Moskau bestätigte den Termin am Donnerstag, während die Rebellen erklärten, dass es bei Brüchen der seit zwei Wochen geltenden Waffenruhe kein Treffen geben werde. Im Nordwesten Syriens kamen bei einem Angriff der syrischen Luftwaffe mindestens sechs Menschen ums Leben.
Die Astana-Gespräche gelten als wichtiger Schritt zu Verhandlungen in Genf unter Vermittlung des UNO-Sonderbeauftragten für Syrien, Staffan de Mistura. Ob es zu diesen ursprünglich für Anfang Februar geplanten Gesprächen komme, hänge von den Ergebnissen aus Astana ab, sagte Dujarric. Der UNO-Sicherheitsrat hatte in einer Resolution Ende Dezember erklärt, die Gespräche in Astana zu unterstützen. (APA/dpa)
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