Basketball: NBA-“Debütanten-Ball“ in London ging klar Denver
London/Denver (Colorado)/Indianapolis (Indiana) (APA) - Die Denver Nuggets haben in London eine Serie von zuletzt fünf Niederlagen hinterein...
London/Denver (Colorado)/Indianapolis (Indiana) (APA) - Die Denver Nuggets haben in London eine Serie von zuletzt fünf Niederlagen hintereinander in der NBA eindrucksvoll beendet. Sie bezwangen am Donnerstagabend in der O2-Arena die Indiana Pacers beim Europa-Ausflug klar 140:112. Beide Teams gastierten erstmals im Rahmen der regulären Saison der nordamerikanischen Profiliga an der Themse und sorgten damit für einen „Debütanten-Ball“.
Knapp 19.000 Zuschauer waren in die Arena gekommen, um das inzwischen siebente Gastspiel der NBA in London seit 2011 zu verfolgen. Mit Denver war erstmals ein Club der Western Conference über den Atlantik gereist. Die Nuggets waren der „Gastgeber“ und hatten als das „europäischere Team“ - mit Danilo Gallinari aus Italien, Nikola Jokic aus Serbien, Jusuf Nurkic aus Bosnien-Herzegowina und Juan Hernangomez aus Spanien in den Reihen - mehr Fans auf ihrer Seite.
Denver war Beginn an das „wachere“ Team und übernahm sofort das Kommando auf dem Parkett. Offensive war Trumpf. Die Nuggets sorgten letztlich bereits im dritten Viertel für mehr als deutliche Verhältnisse. Für Indiana setzte es nach zuletzt fünf Siegen hintereinander wieder eine Pleite.
Die Nuggets wurden von Jokic mit 22 Punkten, zehn Rebounds und sieben Assists angeführt. Erfolgreichster Scorer der Verlierer war CJ Miles (20).
NBA-Chef Adam Silver hatte bei der Pressekonferenz vor dem siebenten „London Game“ seit 2011 betont, dass die Liga immer internationaler werde. Schon 25 Prozent aller aktuellen Spieler seien außerhalb der USA geboren. In absoluten Zahlen sprach der Commissioner von 131, davon mit 61 knapp die Hälfte aus Europa - unter ihnen ist mit Jakob Pöltl (Toronto Raptors) in dieser Saison erstmals auch ein Österreicher.
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