Fiat-Chrysler-Skandal - Konzern sieht Ziele nicht in Gefahr

Mailand/Turin (APA/Reuters) - Ungeachtet der Vorwürfe aus den USA über Manipulationen bei Diesel-Fahrzeugen sieht Fiat Chrysler -Chef Sergio...

Mailand/Turin (APA/Reuters) - Ungeachtet der Vorwürfe aus den USA über Manipulationen bei Diesel-Fahrzeugen sieht Fiat Chrysler -Chef Sergio Marchionne die Geschäftsziele des Konzerns nicht gefährdet. „Ich bekräftige die Ziele des (Geschäfts-) Plans“, sagte Marchionne der Zeitung „La Repubblica“ am Freitag auf die Frage, ob das Unternehmen für 2018 noch wie anvisiert auf Kurs sei.

Am Donnerstag hatte die US-Umweltbehörde EPA dem italienisch-amerikanischen Autobauer wie zuvor schon Volkswagen vorgeworfen, ebenfalls bei Dieselfahrzeugen massiv gegen das Luftreinhaltegesetz verstoßen zu haben.

Nach Darstellung der EPA hat Fiat Chrysler illegal eine Software zur Manipulation von Schadstoffemissionen eingesetzt. Das Management wies dies zurück. Dem Konzern droht eine Strafe von maximal 4,6 Mrd. Dollar (4,3 Mrd. Euro). Die Anschuldigungen gegen Fiat Chrysler kamen nur einen Tag, nachdem sich VW mit den US-Behörden im Dieselskandal auf einen milliardenschweren Vergleich geeinigt hatte.

~ WEB http://www.fiat.it/ ~ APA083 2017-01-13/09:01