Innsbruck

Ausschuss setzt „P3“ Grenzen

Das ehemalige VVT-Gebäude südlich Hauptbahnhof Innsbruck, wo die Pema-Gruppe drittes Hochhaus P3 mit Hotel errichten will.
© Thomas Boehm / TT

Der 3. Pema-Turm in Innsbruck dürfte wohl ohne Motel One gebaut werden.

Innsbruck –Einstimmig sprach sich der Innsbrucker Bauausschuss in der gestrigen Sondersitzung dafür aus, das dritte Turmprojekt von Pema-Chef Markus Schafferer „P3“ (Südbahnstraße am Eingang zum Hauptbahnhof) mit einer maximalen Bruttogeschoßfläche (BGF) von 9000 Quadratmetern zu limitieren. Damit dürfte klar sein, dass die Pläne, dort ein Motel One mit 220 Zimmern anzusiedeln, gescheitert sind. Schafferer hatte, wie mehrfach berichtet, hierfür eine BGF von mind. 12.000 m² gefordert.

Planungsstadtrat Gerhard Fritz (Grüne) sagte, dass die Pema der Stadtplanung vor Start des Architekturwettbewerbs ein Nutzungsprogramm vorzulegen hat. Auch fordert die Stadt zwingend einen „öffentlichen Mehrwert“. Dies könne ein (kleineres) Hotel, eine kulturelle, aber auch eine verkehrliche Funktion (Busterminal) sein. VP-StR Franz Gruber und SP-GR Helmut Buchacher zeigten sich gestern zufrieden. Für die VP käme ein Hotel mit maximal 160 Zimmern in Frage.

Schafferer sagte gestern, nunmehr einen Mix aus Wohnen, Office und Shopping verwirklichen zu wollen. Eine Letztentscheidung, ob sich ein Großhotel doch noch rechne, könne erst nach Kür eines Siegerprojektes getroffen werden. (mami)