Leitbörsen in Fernost gehen ohne klare Richtung ins Wochenende
Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost sind am Freitag uneinheitlich ins Wochenende gegangen. Der Nikkei-225 in Tokio gewann 0,80 Prozent a...
Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost sind am Freitag uneinheitlich ins Wochenende gegangen. Der Nikkei-225 in Tokio gewann 0,80 Prozent auf 19.287,28 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong stieg um plus 0,47 Prozent auf 22.937,38 Einheiten. Der Shanghai Composite fiel um 0,21 Prozent auf 3.112,76 Punkte. Im südkoreanischen Busan zeigte sich der Leitindex Kospi mit 0,5 Prozent im Minus bei 2.076,80 Punkten.
Die Märkte in Indien und Australien zeigten sich mit Abschlägen. Der Sensex 30 in Mumbai tendierte zuletzt bei 27.238,06 Zählern mit minus 0,03 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney fiel um 0,77 Prozent auf 5.776,80 Einheiten.
Im Mittelpunkt standen nach der Pressekonferenz des künftigen US-Präsidenten Trumps am Mittwoch und deren Auswirkungen auf den US-Dollar Außenhandelsdaten aus China. Diese enttäuschten und trübten die Stimmung an den Börsen im chinesischen Festland deutlich ein.
In Hongkong sah das Bild bei den Einzelwerten hingegen positiv aus. Dort stiegen die Energiewerte China Shenhua Energy, China Petroleum & Chemical und PetroChina um mehr als 2 Prozent.
Daneben gewannen auch Vanke 5,7 Prozent dazu. Der Immobilienkonzern verkauft seinen 15,3-prozentigen Anteil an China Resources an Shenzhen Metro um insgesamt 37,2 Mrd. Yuan, wurde bekannt.
In Tokio rückten die Titel von Nintendo auf die Verkaufslisten der Anleger. Die Aktien des Konsolenherstellers verloren 5,75 Prozent. Investoren dürften mit dem Preis der neu angekündigten Spielekonsole Switch von 300 US-Dollar nicht einverstanden gewesen sein.
Neben Nintendo lagen die Aktien des Airbag-Herstellers Takata (plus 16,47 Prozent) im Blickfeld. Einem Zeitungsbericht zufolge stehe das Unternehmen kurz vor der Einigung mit den US-Behörden im Streit um defekte Airbags. Insgesamt dürfte die Rechtsstreitbeilegung das Unternehmen rund eine Milliarde Dollar kosten.
In Busan reagierten die Aktien von Samsung Electronics mit einem Kursverlust von 3,45 Prozent auf die 22-stündige Befragung des Samsung-Vorsitzenden Jay Lee. Offen bleibe ob die südkoreanische Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl auf diesen ausstellen werde.
Zuletzt gab es auch Neuigkeiten aus Sidney. Die vier größten Banken des Landes verloren dort allesamt mehr als ein Prozent. National Australia Bank gaben 1,33 Prozent ab, die Commonwealth Bank verlor 1,38 Prozent, ANZ rutschte mit minus 1,82 Prozent ab, Westpac wurden um 1,58 Prozent leichter.
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