Gartencenter wird erneuert
Die Brandruine beim Gartencenter Kerschdorfer in Stumm soll bald Vergangenheit sein.
Von Eva-Maria Fankhauser
Stumm –Seit Mitte November 2014 liegt ein Teil des Gartencenters Kerschdorfer in Stumm brach. Ein Feuer wütete im Glashaus und zerstörte vieles. „2000 m² können wir erhalten, bis zu 3000 m² müssen neu gebaut werden“, sagte Firmenchef Hannes Kerschdorfer damals zur TT und kündigte einen Neubau an. In den unbeschädigten Teilen des Gartenbaucenters wurde der Betrieb weitergeführt.
Seither ist es ruhig geworden rund ums einst große Gartencenter. Doch das soll sich noch heuer ändern. Die Pläne für einen Neubau stehen. Im Sommer bzw. Herbst dieses Jahres soll es losgehen, verrät Kerschdorfer im TT-Gespräch. „Es ist ein zukunftsträchtiger Bau. Schließlich soll auch für die nächste Generation etwas Gscheites da sein“, sagt Kerschdorfer. Geplant ist im hinteren Teil des Gebäudes eine große Halle für aktuelle Arbeiten, gleich daneben folgen ein Dünger- und Pflanzenschutzlager, eine Heizzentrale und ausreichend Platz für die Mitarbeiter. Auch ein Besprechungsraum für Projektplanungen und Büros sind im neuen Gartencenter enthalten. Zwischen dem Verkauf im vorderen Teil und der Arbeitshalle hinten soll ein Produktionsraum entstehen. „Da sind wir dann flexibel mit der Einrichtung und können entweder Arbeiten für Projekte verrichten oder Veranstaltungen wie unseren Weihnachtsbasar oder Vogelausstellungen ausrichten“, erklärt Kerschdorfer. Zudem ist ein Blumencafé mitsamt Terrasse im südöstlichen Teil angedacht, „da, wo unser Obstgarten ist“. Auch große, überdachte Hallen für Betriebsfahrzeuge sind geplant. Über 100 Meter lang wird das neue Gartencenter mit einer Bauhöhe von fünf anstatt aktuell drei Metern. Ein Teil des neuen Gartencenters soll zudem offen bleiben. „Das wird wie ein Cabrio mit offenem Dach gebaut, wo dann Freilandbedingungen für die Pflanzen herrschen.“
Auch an neuen Ideen mangelt es dem Unternehmer nicht: „Früher, als wir nur die Landwirtschaft betrieben haben, hatten wir auch ein Erdbeerland. So etwas wäre für uns schon wieder interessant.“ Er könne sich eine Art Beeren- oder auch Gemüseland vorstellen. „Wir haben auf unserer Alm letztes Jahr schon mal Kartoffeln angebaut“, verrät Kerschdorfer. Bio-Produkte zu verkaufen, würde dem Firmenchef gut gefallen.
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