Ski: Drei Fragen an den Wengen-Kombi-Dritten Frederic Berthold

Wengen (APA) - Drei Fragen an den Vorarlberger Skirennläufer Frederic Berthold (25), der am Freitag als Dritter der Alpinen Kombination in W...

Wengen (APA) - Drei Fragen an den Vorarlberger Skirennläufer Frederic Berthold (25), der am Freitag als Dritter der Alpinen Kombination in Wengen erstmals in seiner Karriere auf das Weltcup-Podest kam. Seine besten Weltcupplatzierungen waren zuvor 17 in der Abfahrt (2013), 27 im Super-G (2012) und 25 in der Kombination (2014).

APA: Wengen-Podest ist Wengen-Podest, auch wenn es etwas glücklich zustande kam. Wie erleben Sie das gerade?

Frederic Berthold: „Ich kann das echt nicht glauben! Ich bin bei der Flower Ceremony im Zielauslauf gestanden und es hat sich ein bisschen unecht angefühlt. Auch wenn das Ergebnis glücklich zustande gekommen ist, freue ich mich einfach extrem über den dritten Platz. Klar hatten die anderen etwas Pech, aber das Glück schiebt sich im Sport immer ein bisserl hin und her. Wir sind ja ein Freiluftsport, da kann es durchaus passieren, dass es der eine ein bisserl besser und der andere ein bisserl schlechter hat.“

APA: Was ist Ihr Ziel für die Spezialabfahrt am Samstag?

Berthold: „Ich wäre in der Abfahrt mit einem Ergebnis zwischen 15 und 20 zufrieden. Dass ich einmal ein paar Punkte anschreibe und auf denen dann aufbauen kann. Klar war das ein bisserl glücklich heute, weil die Verhältnisse immer schwieriger wurden, die Sicht schlechter, mehr Schnee in der Strecke, dann ist man in der Abfahrt gleich ein bisserl langsamer. Ich hoffe, dass wir morgen ein gutes Rennen haben, ein faires Rennen. Ich freue mich drauf.“

APA: Machen Sie sich Hoffnungen auf einen Startplatz bei der WM in St. Moritz?

Berthold: „Mit einem Podestplatz ist man als Österreicher noch nicht bei der WM. Ich denke überhaupt nicht an die WM, ich freue mich einfach, dass ich auf dem Podest war. Ich habe ganz andere Ziele, als bei einer WM dabei zu sein. Jetzt muss ich zuerst einmal anschreiben und unter die 30 fahren im Super-G und der Abfahrt. Und dann können wir weiterreden über eine WM.“

(Das Gespräch führte Birgit Egarter/APA aus Wengen)