Wienwert: Negatives Eigenkapital von 20 bis 22 Mio. per 31.12. 2016
Wien (APA) - Der Immobilienentwickler Wienwert Holding AG (vormals Wienwert AG) wird durch Abwertungen im Zuge von Immobilienverkäufen zum B...
Wien (APA) - Der Immobilienentwickler Wienwert Holding AG (vormals Wienwert AG) wird durch Abwertungen im Zuge von Immobilienverkäufen zum Bilanzstichtag 31.12. 2016 ein negatives Eigenkapital von 20 bis 22 Mio. Euro ausweisen. Das teilte Wienwert am Freitagabend mit.
Schon Ende 2015 hatte Wienwert ein negatives Eigenkapital von 9,846 Mio. Euro. Man habe in der Folge versucht, die Eigenkapitalsituation durch den Verkauf von Altbau-Immobilien zu verbessern. Im Laufe dieser Woche habe man Kaufangebote für „substantielle Teile des Albau-Immobilienportfolios“ angenommen, teilte der Vorstand heute (Freitag) mit. Diese Verkäufe würden zu einer Erhöhung des Cashbestandes der Gesellschaft führen, andererseits seien aber im Zuge der Veräußerungen weitere Abwertungen des Immobilienportfolios in der Bilanz zum Stichtag 31.12. 2016 vorzunehmen gewesen, die zu einer Ausweitung des negativen Eigenkapitals führten.
Schuldverschreibungen der Wienwert Holding werden im Dritten Markt der Wiener Börse gehandelt. Eine 3 Mio. Euro schwere Anleihe wurde zum Fälligkeitsdatum 15. Oktober vollständig zurückgezahlt.
Im August hatte Wienwert für das erste Halbjahr einen Gewinn (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit laut UGB) von 2 Mio. Euro ausgewiesen. Für 2018 wurde ein Börsengang in Aussicht gestellt.
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