Kitzbühel

Kitzbühel wirft sich wieder einmal in Schale

© Angerer

Der Puls in Kitzbühel steigt. Die wichtigste Woche des Jahres steht bevor und die Arbeiten für die Party des Jahres laufen auf Hochtouren.

Von Harald Angerer

Kitzbühel –Von der Ruhe vor dem Sturm ist in Kitzbühel nichts zu merken. Ganz im Gegenteil: In der Stadt herrscht geschäftiges Treibe­n. Während an der einen Seite noch der Schnee aus der Stadt geräumt wird, wird an der anderen Seite schon aufgebaut für die Party des Jahres. Denn wenn die sportlichen Höhepunkte des Hahnenkammrennens am Freitag, Samstag und Sonntag vorbei sind, beginnen die gesellschaftlichen Höhepunkte in der Innenstadt.

Ein Fixpunkt für die Skifans ist die alljährliche Hahnenkammparty in der Kitzbüheler Innenstadt. Schon seit einigen Jahren ist man in Kitzbühel bemüht, die Feier auch in Bahnen zu lenken. So dürfen die Standbetreiber zum Beispiel nur Getränke mit wenig Alkoholgehalt ausschenken, das stärkste Getränk ist ein Glühwein. Kurze oder Schnäpse sind nicht erlaubt. Auch bei der Auswahl der Stände wird eine genaue Auswahl getroffen. Vor allem zum Zug kommen einheimische Vereine, die sich am Hahnenkammwochenende ein Zubrot verdienen können. Zuständig für die Innenstadtparty ist seit dem Vorjahr die Firma Rass & Dorner. „Die Regelung mit dem Alkohol behalten wir weiter bei, die hat sich bewährt. Aber es wird heuer wieder einige Neuerungen geben“, sagt Firmenchef Thomas Rass.

So wird der Partybereich heuer um einiges größer. Denn zur Partymeile in der oberen Vorder- und Hinterstadt kommt noch ein Teil des Schulparks hinzu. „Dort wird es einige Stände und eine Almhütte geben“, schildert Rass. Damit könne man den Bereich „BH-Hof“ entwirren, hier war bisher eine Bühne und eine Engstelle. Nun können die Menschen dort raus in den Schulpark. „Wir hoffen auch, dass wir dadurch eine Zirkulation zu Stande bringen. Also dass die Fans beim Kirchbergertor in die Stadt gehen und beim BH-Hof heraus“, schildert Rass. Die Wirkung soll bei einer Nachbesprechung dann geklärt werden.

Zudem werden vier Foodtrucks in der Unteren Vorderstadt aufgestellt, da der Platz nicht mehr von Audi gebraucht wird. „Die Stände wurden ausnahmslos an einheimische Vereine vergeben, nur mit einem zusätzlichen Essensangebot können auch andere Anbieter unterkommen“, sagt Rass. Insgesamt werden es 45 Stände sein, das sind um acht mehr als im Vorjahr. „Wir halten auch an den Pfandbechern fest, die verringern den Müll enorm. Hier muss ich auch den städtischen Bauhof erwähnen. Der sorgt immer dafür, dass bereits am Samstag und Sonntagfrüh die Stadt wieder sauber ist“, erklärt Rass. Die Fanzone ist von Freitag bis Sonntag geöffnet, am Sonntag allerdings mit einer verkleinerten Stand-Anzahl. Auch wird es wieder eine einheitliche Beschallung geben, dafür aber keine Liveauftritte mehr.

Für Sicherheit sorgen insgesamt 38 Securitys und auch 24 Rettungskräfte werden im Einsatz sein.

Für Sie im Bezirk Kitzbühel unterwegs:

Theresa Aigner

Theresa Aigner

+4350403 2117

Michael Mader

Michael Mader

+4350403 3050

Harald Angerer

Harald Angerer

+4350403 2059