16-jähriger Schüler aus Fügen nach Zugfahrt verschwunden
Den letzten Kontakt hatte ein Verwandter am Sonntag mit dem Burschen. Er war mit dem Zug von Leoben nach Jenbach unterwegs, kam aber nie an.
Von Thomas Hörmann
Fügen – Die Polizei fahndet derzeit nach einem 16-jährigen Zillertaler. Der Jugendliche aus Fügen wollte mit dem Zug von der Steiermark nach Hause fahren, ist aber nie dort angekommen. „Der Bub hat übers Wochenende einen Freund besucht und hätte am Sonntagabend zurückkommen sollen“, erzählt ein Beamter der Polizeiinspektion Strass. „Er ist aber nie am Bahnhof in Jenbach ausgestiegen.“ Fest steht allerdings, dass der Jugendliche am Sonntag um 14.30 Uhr in den Zug gestiegen ist. Ein Telefonat mit einer Verwandten war das letzte Lebenszeichen. Bei diesem Gespräch gab es auch kein Anzeichen, dass etwas nicht in Ordnung ist. Der 16-Jährige gilt als verlässlich. Die Polizei hofft jetzt auf Zeugenhinweise: Der Zillertaler hat kurze schwarz-blond gefärbte Haare und trug einen schwarzen Pullover, eine schwarze Jogginghose sowie eine dunkelgrüne Bomberjacke. Die Polizei bittet um zweckdienliche Hinweise unter Tel. 059133/7255.
Noch immer ungelöst ist auch das Rätsel um das Verschwinden einer 48-jährigen Frau aus Reutte. Das letzte Lebenszeichen der gebürtigen Lettin stammt vom September. „Die Frau hat sich auch zu Weihnachten bei keinem Angehörigen gemeldet“, sagt Walter Pupp, Leiter des Landeskriminalamtes. Auf dem Konto der Abgängigen ist ebenfalls seit September keine Bewegung mehr feststellbar. Im Herbst haben Taucher im Plansee nach der Frau gesucht. Ohne Erfolg.
Weiterhin verschollen ist auch eine 42-jährige Innsbruckerin. In Abwesenheit der Frau hat eine Verwandte gegen Ende Oktober angeblich versucht, deren Wohnung anzuzünden. Zuvor hatte sich die Pensionistin beim Nachbarn den Wohnungsschlüssel besorgt. Von der 42-Jährigen fehlt seit Spätsommer jede Spur.