Osttirol

Kinder bekommen eigene Uni

Kinder von sechs bis zwölf Jahren können sich z. B. an Roboterarmen versuchen.
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Im Juli ist die „Junge Uni“ mit Mechatronik-Experimenten in Lienz zu Gast. Die Uni ist Teil des Programmes von „Vordenken“.

Von Catharina Oblasser

Lienz –Vom 18. bis 21. Juli werden die Räume der Wirtschaftskammer Lienz einmal mehr zur Uni: diesmal aber nicht für die erwachsenen Mechatronik-Studenten, sondern für Kinder. Die Aktion „Junge Uni“ der Universität Innsbruck bietet für Sechs- bis Zwölfjährige einen Mechatronik-Schwerpunkt an. In Workshops am Vormittag oder Nachmittag können die Kinder zum Beispiel Roboterarme entwerfen oder einfache Programmierungen vornehmen. „Dieses Angebot soll den Creativ-Campus, den es in Lienz schon länger gibt, ergänzen“, sagt Fadi Dohnal, der Studienleiter des Mecha­tronik-Studiums in Lienz.

Die Kinderuni ist einer der Programmpunkte der Initiative „Vordenken für Osttirol“ im Jahr 2017. Die Initiative will der Osttiroler Bevölkerung Informationen und Impulse für eine zukunftsfähige Gesellschaft bieten.

Den Auftakt macht der Begründer der Gemeinwohl-Theorie, Christian Felber. Er referiert am Donnerstag, den 21. Jänner, um 19 Uhr im Kultursaal Nußdorf-Debant. Titel: „Ethisch wirtschaften – funktioniert das?“ Am Freitag, den 10. Februar, folgt Harald Raetzsch, der viele Jahre in Silicon Valley verbracht hat und Osttiroler Wurzeln hat. Er hält einen Vortrag über Digitalisierung. Im März gibt es ein Referat über den Lebensraum Alpen, im April wird der burgenländische „Paradeiser-Kaiser“ Erich Stekovics zu Gast sein. Neurowissenschafter Joachim Bauer spricht im Oktober darüber, wie man Kinder motivieren kann. Und im November ist Paralympics-Sieger Thomas Geierspichler zu Besuch.

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Catharina Oblasser

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