China will sich gegen Protektionismus zur Wehr setzen

Davos/Bern (APA/Reuters) - China will sich gegen einen Protektionismus zur Wehr setzen, wie er vom künftigen US-Präsidenten Donald Trump anv...

Davos/Bern (APA/Reuters) - China will sich gegen einen Protektionismus zur Wehr setzen, wie er vom künftigen US-Präsidenten Donald Trump anvisiert wird. „Protektionismus, Populismus und Entglobalisierung sind auf dem Vormarsch“, sagte der chinesische Präsident Xi Jinping am Montag in Bern vor schweizerischen Unternehmern. „Das ist nicht gut für eine engere weltweite Zusammenarbeit.“

Trump, der am 20. Januar die Nachfolge von US-Präsident Barack Obama antritt, hat China vorgeworfen, für Stellenstreichungen in den USA verantwortlich zu sein und mit höheren Importzöllen für chinesische Waren gedroht. Zudem hat Trump China Währungsmanipulationen vorgeworfen. Daraufhin waren in China Warnungen vor einem Isolationismus der USA laut geworden.

Auch beim Thema Taiwan liegen Trump und China über Kreuz. Trump hat mehrfach die Ein-China-Politik infrage gestellt. Bisher erkennen die USA die Position der Volksrepublik an, dass es nur ein China gibt und Taiwan ein Teil davon ist.

Xi, der auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos erwartet wurde, zeigte sich zuversichtlich, dass die Wirtschaft seines Landes weiter stabil wachsen werde. Für 2016 sei hier ein Plus von 6,7 Prozent zu verzeichnen, sagte Xi. Die Daten sollen am Freitag vorgelegt werden.