Pröll-Stiftung: ÖVP Niederösterreich greift „Falter“-Chefredakteur an

Wien/St. Pölten (APA) - Die ÖVP Niederösterreich greift nun wegen der Berichterstattung über die Privatstiftung von Landeshauptmann Erwin Pr...

Wien/St. Pölten (APA) - Die ÖVP Niederösterreich greift nun wegen der Berichterstattung über die Privatstiftung von Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) im „Falter“ dessen Chefredakteur Florian Klenk persönlich an. Dieser leide an „Skandalisierungs-Neurotik“, erklärte ÖVP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner am Montag in einer Aussendung. Klenk sei ein „selbsternannter Aufdecker-Journalist“, der eine „Sudelkampagne“ fahre.

Eder forderte zudem Auskunft darüber, was Klenk als Vortragender beim APA-Campus der APA-Austria Presse Agentur verdient. Denn die APA ist nach Meinung Ebners „indirekt über die Presseförderung finanziert“, womit „Steuergeld verwendet“ werde. Dem konterte APA-Geschäftsführerin Karin Thiller: „Wir halten unmissverständlich fest, dass die APA weder direkt noch indirekt über Presseförderung oder sonstige staatliche Subventionen finanziert wird.“ Im Übrigen sei der APA-Campus „ein seit Jahren etabliertes Schulungsformat, für das wir renommierte Journalisten und Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft als Vortragende gewinnen können“, ergänzte sie.

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