Russland lädt Trump zu Syrien-Gesprächen in Kasachstan ein
Moskau/Damaskus/Washington (APA/Reuters) - Russland hat den künftigen US-Präsidenten Donald Trump zu der für Montag geplanten Syrien-Frieden...
Moskau/Damaskus/Washington (APA/Reuters) - Russland hat den künftigen US-Präsidenten Donald Trump zu der für Montag geplanten Syrien-Friedenskonferenz eingeladen. Die Regierung in Moskau setze darauf, dass mit Trump eine bessere Zusammenarbeit in der Syrien-Frage möglich sei als mit dessen Vorgänger Barack Obama, sagte Außenminister Sergej Lawrow am Dienstag.
Russland begrüße Trumps Ankündigung, den Kampf gegen den internationalen Terrorismus zur Priorität zu erklären und hoffe auf seine Teilnahme.
Trump tritt am Freitag die Nachfolge Obamas an. An der Friedenskonferenz im kasachischen Astana nehmen neben Vertretern der syrischen Führung auch Rebellengruppen teil. Die Aufständischen sehen in den von Russland, der Türkei und dem Iran unterstützten Gesprächen eine Vorstufe für die nächste Runde politischer Verhandlungen in Genf. Der UNO-Syriengesandte Staffan de Mistura hat die Konfliktparteien für den 8. Februar nach Genf eingeladen.
Es ist noch unklar, welche Rolle die USA unter Trump im Syrien-Konflikt einnehmen werden. Der Militäreinsatz Russlands an der Seite des syrischen Machthabers Bashar al-Assad hatte den Einfluss der USA in dem Konflikt weiter verringert.