Schönwieser Jagd wird doch ausgeschrieben
Schönwies – Die Gemeinde Schönwies hat ihre 2300 Hektar großen Eigenjagden Alpe-Larsenn und Schönwies-Nordseite nun doch zur Verpachtung aus...
Schönwies –Die Gemeinde Schönwies hat ihre 2300 Hektar großen Eigenjagden Alpe-Larsenn und Schönwies-Nordseite nun doch zur Verpachtung ausgeschrieben. Bis 24. Februar haben Interessenten Zeit, ihr Angebot abzugeben.
Die Vergabe war im Gemeinderat anfangs umstritten. Im Dezember 2015 hatte das Gremium noch entschieden, die Reviere – die Verträge laufen im April 2017 aus – nicht mehr neu zu verpachten. Stattdessen sollte der örtliche Jagdverein, der sich zuvor zu eben diesem Zweck gegründet hatte, die Gebiete bewirtschaften. Damit sollte allen Schönwieser Gemeindebürgern die Möglichkeit gegeben werden, auf die Jagd zu gehen. Die Liste Für Schönwies mit Ingrid Zadra kritisierte damals, dass damit der langjährige Jagdpächter vor vollendete Tatsachen gestellt würde. Man wollte keinen Streit vom Zaun brechen, betont SP-Vizebürgermeister Harald Peham jetzt. „Wir haben uns zusammengesetzt, um eine Lösung zu finden.“
„Nach der Wahl haben wir einvernehmlich festgelegt, dass die Jagd doch wie bisher ausgeschrieben wird“, erklärt Gemeindevorstand Peter Raggl (Für Schönwies). „Die Gemeinde behält sich jedoch vor, diese frei zu vergeben.“ Für Raggl ist der Ausgang der Ausschreibung daher komplett offen: „Wir schauen, was es für Angebote gibt, und entscheiden uns dann.“ Für Peham hat der Jagdverein nach wie vor sehr gute Chancen. Es komme nicht unbedingt derjenige mit dem höchsten Angebot zum Zug. „Es wurde kein Bestbieterkriterium festgelegt.“ (mr)