Hypos Motto: Die Hoffnung stirbt zuletzt
Beim heutigen CEV-Cup-Rückspiel (19 Uhr, USI) gegen die Stars von Piacenza (ITA) glauben Hypos Volleyballer noch an ein kleines Wunder.
Von Daniel Suckert
Innsbruck –Natürlich lässt die schwierige Ausgangslage den Traum vom Aufstieg in weite Ferne rücken. Mit der 0:3-Auswärtsniederlage in Piacenza beim CEV-Cup-Hinspiel hat Österreichs Volleyballmeister wenig Spielraum. Hypo muss heute bei der Rückkehr in die USI-Halle nicht nur gewinnen, sondern das mit einem 3:0 oder 3:1 schaffen, um einen Entscheidungssatz zu erzwingen.
Trotzdem glaubt man im dunkelblauen Lager an den möglichen Aufstieg ins CEV-Achtelfinale. „Ich hoffe, dass wir den Schwung vom Wochenende mitnehmen können. Vielleicht schaffen wir dann die Sensation“, sagte Hypo-Manager Hannes Kronthaler.
Ähnlich sieht es Headcoach Daniel Gavan, der vor allem auf die starken Vorstellungen vom vergangenen Wochenende baut. Da konnte Hypo drei Siege bei drei Auftritten feiern. „Wenn es uns gelingt, den Schwung vom Wochenende mitzunehmen, wollen wir zuerst versuchen, Piacenza zu ärgern, und dann auch zu schlagen. Die Jungs sind höchst motiviert. Im Sport ist alles möglich!“
Auf Seiten der Tiroler sind alle Akteure fit. Auch Rückkehrer Stefan Chrtiansky jr. zeigte sich am Wochenende in Spiellaune. Kapitän Douglas da Silva und Co. hatten dabei Aich/Dob, Kazincbarcika (beides MEVZA) und Enns (AVL) geschlagen.
Der aktuelle Tabellensechste der italienischen Liga reiste ebenfalls mit viel Selbstvertrauen an. Mit einem Sieg vom Wochenende im Gepäck ging es in die Tiroler Landeshauptstadt. Die Stars von Piacenza blieben auswärts bei Revivre Milano mit 3:1 siegreich.
Und ein wenig hofft man in Innsbruck auch darauf, dass der italienische Favorit mit einer gewissen Lässigkeit an die Sache rangeht. Dass sich der Gegner vielleicht zu sicher fühlt und „wir dann so richtig in den Flow kommen“, spekulierte Hannes Kronthaler abschließend.