Europas Leitbörsen leicht im Plus im Frühhandel

Frankfurt am Main (APA) - Die Leitbörsen in Europa haben sich am Mittwochvormittag mit moderaten Aufschlägen gezeigt. Unterstützend werteten...

Frankfurt am Main (APA) - Die Leitbörsen in Europa haben sich am Mittwochvormittag mit moderaten Aufschlägen gezeigt. Unterstützend werteten Marktteilnehmer vor allem freundliche Börsenvorgaben aus Asien und erwarteten Zuwächse an der Wall Street.

Der Euro-Stoxx-50 stand gegen 9.50 Uhr mit einem zaghaften Plus von 0,05 Prozent bei 3.286,77 Einheiten. Der DAX in Frankfurt gewann 0,10 Prozent auf 11.552,02 Punkte. In London zeigte sich der FT-SE-100 mit plus 0,19 Prozent auf 7.234,16 Punkte.

In einer Branchenbetrachtung konnten einige Technologiewerte deutliche Kursgewinne aufweisen. ASML-Papiere steigerten sich um satte 5,5 Prozent. Europas größter Chipzulieferer übertraf im vergangenen Jahr dank gestiegener Verkaufspreise und neuer Technologien sowohl beim Umsatz als auch Ergebnis und Dividende die Erwartungen der Experten.

Burberry verteuerten sich moderate 0,2 Prozent. Die britische Luxusmarke berichtete für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres eine besser als erwartete Umsatzentwicklung. Auf vergleichbarer Basis sei der Absatz um vier Prozent gestiegen.

Pearson-Papiere brachen nach einer Gewinnwarnung um massive 21,3 Prozent ein. Der britische Bildungsverlag will sich von seinem Anteil an der weltgrößten Buchverlagsgruppe Penguin Random House trennen. Die operativen Gewinnziele für 2018 seien angesichts dieses Schritts und des herausfordernden und unsicheren Marktumfeldes hinfällig.

Verkaufsdruck gab es zudem im Finanzbereich zu sehen. ING Groep verbilligten sich um 1,3 Prozent. Die BNP Paribas-Aktie ermäßigte sich um 1,1 Prozent und Societe Generale fielen um 0,9 Prozent.

Deutsche Bank ermäßigten sich um 0,4 Prozent. Die Milliarden-Einigung der Deutschen Bank mit den US-Behörden im Streit über dubiose Hypothekengeschäfte ist nun fixiert. Das US-Justizministerium bestätigte den bereits im Dezember vom Frankfurter Geldhaus angekündigten Vergleich über insgesamt 7,2 Milliarden Dollar. Analysten bewerten die finale Einigung zwar als grundsätzlich positiv aber auch als nicht neu oder kursrelevant.

~ ISIN EU0009658145 ~ APA119 2017-01-18/09:59