Volleyball

Ein neuer Trainer soll für frischen Wind bei den TI-Damen sorgen

Die TI-Spielerinnen folgen nun einem neuen Trainer. Der Deutsche Benedikt Frank wird ihnen bis März den Weg weisen.
© TI Volley/Falkner

Die TI-Volleyballerinnen servieren mit einem neuen Mann – wenn auch nur kurz.

Von Sabine Hochschwarzer

Innsbruck –Die TI-Damen haben einen neuen Mann in ihren Reihen. Seit Anfang des Jahres leitet Benedikt Frank das Training der Bundesligaspielerinnen am Fürstenweg. „Wir wollten den Mädchen zeigen, dass wir aktiv sind“, sagt Manager Michael Falkner, der interimsmäßig nach dem Abgang von Trainer Marco Angelini Anfang Dezember übernommen hatte.

Auf Dauer am Inn bleiben wird der 36-jährige Deutsche aber nicht. „Ich hatte grad ein bissl Zeit, deshalb habe ich auch nicht lange herumüberlegt, als mich der Anruf aus Innsbruck erreicht hatte“, erzählt der Nürnberger, den auch die Skipisten nach Tirol gelockt hatten. Schon im März wechselt Frank wieder zurück in die deutsche Bundesliga, in der er 2015/16 auch Techniktrainer beim Traditionsklub USC Münster war.

Bis dahin dürfte die Meisterschaft aber noch nicht gelaufen sein. Die TI-apo-grossergrott-Volley muss als Tabellenvorletzter mit nur zwei Siegen in 14 Spielen wohl ins untere Play-off. „Wir sehen den Zug zwar noch, aber erreichen können wir ihn nicht mehr“, beschreibt Falkner. Nur noch rechnerisch besteht die Chance, in den restlichen vier Grunddurchgangsspielen, den Abstiegsturbulenzen zu entgehen. Luft nach unten bleibt aber schon noch: Unter den vier Letztplatzierten werden dann erst jene zwei Teams ausgespielt, die im April mit den zwei Besten aus dem Play-off der 2. Bundesliga die Relegationsspiele bestreiten. „Mal schauen, was wir dann machen, wenn Frank weg ist, vielleicht übernehme ich oder was auch immer“, blickt Falkner in eine noch offene Zukunft.

Für die Gegenwart, das erste Spiel im neuen Jahr am Samstag gegen Klagenfurt (USI, 19 Uhr), erhofft sich die TI-apo-grossergrott-Volley vom neuen Trainer jedenfalls neuen Elan: „Und diesen Schwung wollen wir dann in die Play-offs mitnehmen“, so Falkner.

Im östlichen Stadtteil Pradl bleibt es am Wochenende hingegen in der Volleyball-Bundesliga ruhig. Vizemeister VC Tirol muss auswärts antreten und das gleich doppelt: am Samstag bei Tabellenführer NÖ Sokol/Post in Wien-Fünfhaus, am Sonntag beim Tabellenletzten in Hartberg. „Ich glaube nicht, dass Post unbesiegbar ist“, strotzt VCT-Obfrau Therese Achammer zum Jahresbeginn vor Selbstvertrauen, „wenn es jemand schafft, sie zu schlagen, dann sind das wir.“ Als Siegerin fühlt sich Achammer bereits in einer anderen Sache: Der ÖVV entschied über die Ablösemodalitäten von Martyna Walter, die zu TI gewechselt war, zugunsten des VC Tirol.