Leitbörsen in Fernost überwiegend im Plus, Hongkong sehr fest
Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Mittwoch überwiegend im Plus geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio gewann um 80,84 Zäh...
Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Mittwoch überwiegend im Plus geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio gewann um 80,84 Zähler oder 0,43 Prozent auf 18.894,37 Punkte. Die japanische Börse konnte nach zwei Verlusttagen in Folge von einem wieder etwas schwächeren Yen profitieren.
Der Hang Seng Index in Hongkong stieg um 257,29 Zähler (plus 1,13 Prozent) auf 23.098,26 Einheiten. Der Shanghai Composite legte etwas moderater um 4,24 Punkte oder 0,14 Prozent auf 3.113,01 Punkte zu. In China unterstützten Spekulationen über vermehrte staatliche Interventionen.
Auch der Markt in Indien zeigte sich mit einem positiven Vorzeichen. Der Sensex 30 in Mumbai tendierte zuletzt bei 27.257,64 Zählern mit plus 21,98 Punkten oder 0,08 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney fiel hingegen um 21,0 Zähler oder 0,36 Prozent auf 5.733,70 Einheiten.
In China hat sich Lage nach den starken Schwankungen der Märkte in den vergangenen Tagen wieder etwas beruhigt. Laut Finanzinformationsdienst Bloomberg ging die Volatilität auf das niedrigste Niveau seit September vergangenes Jahr zurück.
Auf Unternehmensseite gab es positive Nachrichten von einem Stahlunternehmen. Baoshan Iron & Steel vermeldete für 2016 einen Gewinnanstieg von satten 770 Prozent. Die Aktie verteuerte sich um mehr als 2 Prozent.
Kursgewinne gab es auch bei chinesischen Autohändlern zu sehen. Baoxin Auto Group verbuchten ein sattes Kursplus von 18 Prozent. Das Unternehmen erwartet für das abgelaufene Geschäftsjahr ein Gewinnplus von mindestens 180 Prozent.
In Hongkong fielen die Anteilsscheine von MGM China um 1,9 Prozent. Der Kasinobetreiber kündigte an, dass sich der Eröffnung des Standortes MGM Cotai in Macau vom 2. Quartal 2017 auf die zweite Jahreshälfte verzögern werde.
In Sydney zeigten vor allem die Finanzwerte eine leichte Kursschwäche. Westpac Banking verbilligten sich um ein Prozent. ANZ Banking verloren ebenfalls ein Prozent an Kurswert. Commonwealth Bank gaben 0,8 Prozent nach.
Als Stütze zeigte sich in Tokio der zuletzt wieder etwas schwächere Yen, womit sich die Absatzchancen der Exportnation Japan verbessern. Von dem rückläufigen Yen-Kurs profitierten die Aktien von exportorientierten Unternehmen. Im Automobilbereich steigerten sich Isuzu Motors um 2,1 Prozent. Honda und Yamaha Motor beschleunigten jeweils um 1,5 Prozent.
Eine Branchenbetrachtung zeigte in Tokio auch einige Stahlwerte stark. Nippon Steel stachen mit einem Aufschlag von 5 Prozent hervor. Sie profitierten von einer positiven Studie der Deutschen Bank, die den Ausblick für den Sektor angehoben hat.