US-Börsen uneinheitlich im Frühhandel - Dow im Minus, Nasdaq im Plus
New York (APA) - Die US-Börsen haben am Mittwoch kurz nach Handelsbeginn uneinheitlich tendiert. Während die Technologietitel etwas zulegen,...
New York (APA) - Die US-Börsen haben am Mittwoch kurz nach Handelsbeginn uneinheitlich tendiert. Während die Technologietitel etwas zulegen, gaben die Standardwerte weiter nach. Im Fokus stehen mit den Quartalszahlen von Goldman Sachs und Citigroup weitere Schwergewichte aus dem Finanzsektor.
Gegen 15.45 Uhr fiel der Dow Jones Industrial Index um 45,29 Einheiten oder 0,23 Prozent auf 19.781,48 Zähler, nachdem er sich schon am Vortag von der psychologisch wichtigen Marke von 20.000 Punkte etwas entfernt hatte. In seiner etwa 130-jährigen Geschichte ist der weltbekannteste Börsenindex noch nie über diese magische Zahl gesprungen. Der S&P-500 Index fiel 0,53 Punkte oder 0,02 Prozent auf 2.267,36 Zähler. Der Nasdaq Composite Index stieg hingegen 8,41 Punkte oder 0,15 Prozent auf 5.547,14 Einheiten.
Nachdem in den vergangenen Tagen die US-Großbanken Morgan Stanley, JPMorgan und Bank of America mit ihren jüngsten Quartalszahlen zu überzeugen wussten, setzten Goldman Sachs und Citigroup diesen Trend am Mittwoch nur teilweise fort.
Goldman Sachs verdiente 2016 dank stark gesunkener Personalkosten deutlich mehr. Zudem profitierte die US-Investmentbank von den heftigen Kursausschlägen an den Finanzmärkten nach dem Brexit-Votum und der Trump-Wahl sowie von den wieder anziehenden Zinsen zum Jahresende. Die Erwartungen der Experten wurden sowohl beim Gewinn als auch bei den Erträgen leicht übertroffen. Die Papiere verbesserten sich um 0,5 Prozent.
Die Citigroup übertraf mit ihrem Quartalsgewinn je Aktie ebenfalls die Erwartungen der Experten. Im Frühhandel kamen die Titel 0,8 Prozent zurück.
Im Blick haben die Anleger am Mittwoch auch einige US-Konjunkturdaten: Bereits veröffentlicht wurden Verbraucherpreise. Wie das Arbeitsministerium mitteilte, erhöhten sie sich im Dezember zum Vorjahresmonat um 2,1 Prozent. Das ist der stärkste Anstieg seit Juni 2014. Im November hatte die Inflationsrate 1,7 Prozent betragen. Bankvolkswirte hatten mit der aktuellen Entwicklung gerechnet.
Zudem haben die US-Unternehmen Ende 2016 überraschend viel hergestellt. Sie steigerten ihre Produktion im Dezember um 0,8 Prozent zum Vormonat, wie die US-Notenbank Fed mitteilte. Ökonomen hatten lediglich mit einem Plus von 0,6 Prozent gerechnet.
~ ISIN US2605661048 US6311011026 US78378X1072 ~ APA489 2017-01-18/15:52