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Prozess um tödlichen Exorzismus soll im Februar enden

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Fünf Angehörige einer koreanischen Familie müssen sich in Frankfurt am Main wegen gemeinschaftlichen Mordes vor der Jugendstrafkammer verantworten.

Frankfurt am Main - Der Prozess um einen tödlichen Exorzismus in einem Frankfurter Hotelzimmer soll laut Planung des Landgerichts Frankfurt bis Ende Februar abgeschlossen werden. Am Mittwoch wurden vier Verhandlungstage bis zum Ende des Monats festgelegt, an denen noch Einlassungen zweier Angeklagter, die psychiatrischen Gutachten und die Schlussvorträge entgegen genommen werden sollen. Die Urteilsverkündung ist für den 28. Februar vorgesehen - mit Ablauf dieses Tages wird Richter Ulrich Erlbruch in den Ruhestand treten.

Seit Mitte Oktober müssen sich fünf Angehörige einer koreanischen Familie wegen gemeinschaftlichen Mordes vor der Jugendstrafkammer verantworten. Sie sollen im Dezember 2015 im Rahmen einer angeblichen Teufelsaustreibung eine 41-Jährige in einem Hotelzimmer getötet haben. Sollte der Prozess entgegen der derzeitigen Planung doch länger dauern, müsste der Vorsitzende Richter durch einen Ergänzungsrichter ersetzt werden. Dieser Richter nimmt bereits seit Prozesseröffnung an der Verhandlung teil. (dpa)