Spur der Amri-Waffe: Legal in die Schweiz eingeführt
Bern/Berlin (APA/dpa/sda) - Die Spur der Tatwaffe des Berliner Attentäters Anis Amri in die Schweiz verläuft sich Anfang der 90er Jahre. Dam...
Bern/Berlin (APA/dpa/sda) - Die Spur der Tatwaffe des Berliner Attentäters Anis Amri in die Schweiz verläuft sich Anfang der 90er Jahre. Damals sei die Waffe legal in die Schweiz eingeführt worden, berichtete die Schweizer Polizei am Mittwoch in Bern. Weitere Spuren gebe es nicht.
Die Waffe erscheine in keinem Waffenregister, deshalb sei nicht zu klären, wo sie nach der Einführung in die Schweiz gewesen sei. Aus welchem Land sie in die Schweiz kam und von wem sie eingeführt wurde, teilte die Polizei nicht mit. Das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) hatte eine Anfrage zur Überprüfung der Waffe des Täters an die Schweizer Behörden gerichtet.
Wie ballistische Untersuchungen in Italien ergaben, hatte der Attentäter Anis Amri beim Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt die Waffe benutzt, um den polnischen Lastwagenfahrer zu erschießen. Einige Tage später feuerte Amri damit in der Nähe von Mailand auf italienische Polizisten, die ihn einer Ausweiskontrolle unterziehen wollten. Der Attentäter wurde getötet und die Waffe sichergestellt.