Radikale Gruppe verweigert Teilnahme an Syrien-Gesprächen

Damaskus (APA/dpa) - Die radikalislamische Gruppe Ahrar al-Sham wird nach eigener Aussage nicht an den neuen Syrienverhandlungen in Kasachst...

Damaskus (APA/dpa) - Die radikalislamische Gruppe Ahrar al-Sham wird nach eigener Aussage nicht an den neuen Syrienverhandlungen in Kasachstan teilnehmen. Ahrar al-Sham nannte als Grund unter anderem die brüchige Waffenruhe in dem Bürgerkriegsland. So seien die Mitglieder der Gruppierung nördlich von Damaskus immer wieder Angriffen der Regierung ausgesetzt.

Die am Mittwoch veröffentlichte Stellungnahme kritisierte auch Russlands Rolle als Garantiemacht der Verhandlungen in Astana, weil Moskau weiterhin Luftangriffe fliege.

Die Gespräche sollen am 23. Jänner auch mit zahlreichen Rebellengruppen beginnen. Russland und die Türkei wollen in Kasachstan die Verhandlungen über eine politische Lösung des seit fast sechs Jahren dauernden Konflikts wieder in Gang setzen. Moskau ist der wichtigste Verbündete der Regierung in Damaskus, Ankara unterstützt die Opposition.