Europas Leitbörsen mehrheitlich etwas höher, Banken tiefer
Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Leitbörsen sind am Mittwoch mehrheitlich etwas höher aus dem Handel gegangen. Die Veränderungen d...
Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Leitbörsen sind am Mittwoch mehrheitlich etwas höher aus dem Handel gegangen. Die Veränderungen der Aktienmärkte blieben jedoch recht überschaubar. „Abwarten vor Trump und Draghi“, formulierte ein Analyst.
Auch die Wall Street setzte im Verlauf mit einer wenig veränderten Tendenz keine Akzente. Vor dem näher rückenden Machtwechsel im Weißen Haus verhielten sich auch dort die Anleger zurückhaltend. Am Freitag wird Donald Trump als neuer US-Präsident vereidigt. Der Euro-Stoxx-50 stieg um 0,27 Prozent auf 3.294,00 Zähler.
Am morgigen Donnerstag steht der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) im Fokus. Ein Experte erwartet, dass die EZB bei der Geldpolitik erst einmal alles beim Alten lässt und die Konjunktur damit weiter stützt.
Eine Kursschwäche gab es in einer europäischen Branchenbetrachtung bei einigen Finanzwerten zu sehen. BNP Paribas und AXA büßten 1,9 bzw. 1,4 Prozent an Kurswert ein. ING Groep verbilligten sich um 1,1 Prozent und Societe Generale gaben 0,7 Prozent nach.
Aktien der Lufthansa verloren 0,85 Prozent an Höhe. Börsianer verwiesen als Belastung zum einen auf enttäuschende Aussagen des US-Branchenkollegen United Continental zur Entwicklung des Umsatzes im laufenden Quartal. Weiters hatte die arabische Fluggesellschaft Etihad Spekulationen über ihren möglichen Einstieg bei der AUA-Mutter eine Absage erteilt.
ASML-Papiere steigerten sich um 6,7 Prozent. Europas größter Chipzulieferer übertraf im vergangenen Jahr dank gestiegener Verkaufspreise und neuer Technologien sowohl beim Umsatz als auch Ergebnis und Dividende die Erwartungen der Experten.
Pearson-Papiere brachen nach einer Gewinnwarnung um massive 29,1 Prozent ein. Der britische Bildungsverlag will sich von seinem Anteil an der weltgrößten Buchverlagsgruppe Penguin Random House trennen. Die operativen Gewinnziele für 2018 seien angesichts dieses Schritts und des herausfordernden und unsicheren Marktumfeldes hinfällig.
Burberry verteuerten sich um 3,6 Prozent. Die britische Luxusmarke berichtete für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres eine besser als erwartete Umsatzentwicklung. Auf vergleichbarer Basis sei der Absatz um vier Prozent gestiegen.
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Index Änderung Punkte Änderung Prozent Wien ATX 2.659,29 3,69 0,14 Frankfurt DAX 11.599,39 59,39 0,51 London FT-SE-100 7.247,61 27,23 0,38 Paris CAC-40 4.853,40 -6,29 -0,13 Zürich SPI 9.080,21 11,62 0,13 Mailand FTSEMIB 19.358,10 61,94 0,32 Madrid IBEX-35 9.386,20 -8,70 -0,09 Amsterdam AEX 484,75 2,98 0,62 Brüssel BEL-20 3.584,29 -4,02 -0,11 Stockholm SX Gesamt 1.515,99 8,67 0,58 Europa Euro-Stoxx-50 3.294,00 8,96 0,27
Euro-Stoxx 351,60 0,73 0,21 ~
~ ISIN EU0009658145 ~ APA568 2017-01-18/18:20