Credit Suisse kann US-Hypothekenstreit definitiv abhaken
Zürich (APA/sda/awp) - Die Schweizer Großbank Credit Suisse hat den Streit um faule Kredite mit den USA nun auch offiziell beigelegt. Das US...
Zürich (APA/sda/awp) - Die Schweizer Großbank Credit Suisse hat den Streit um faule Kredite mit den USA nun auch offiziell beigelegt. Das US-Justizministerium hat am Mittwoch die Grundsatzeinigung vom 23. Dezember bestätigt. Wie bereits bekannt, bezahlt die Credit Suisse 5,3 Mrd. Dollar (4,96 Mrd. Euro) für die Beilegung des Streits.
In einem ersten Schritt muss die Bank eine Geldstrafe von 2,48 Mrd. Dollar an das US-Justizministerium überweisen. Hinzu kämen Zugeständnisse an die US-Konsumenten von nochmals 2,8 Mrd. Dollar, teilte das Department of Justice (DOJ) am Mittwoch mit. Die Einigung zeige, dass das DOJ für die Finanzkrise verantwortlichen Institute zur Rechenschaft ziehe.
Die Bank tätigt wegen der anfallenden Busse im vierten Quartal zusätzliche Rückstellungen von rund 2 Mrd. Dollar wie sie bereits kommuniziert hatte. Die Kosten der Vereinbarung dürften der CS 2016 Analystenschätzungen zufolge einen Verlust von 2,5 Mrd. Franken (2,33 Mrd. Euro) einbrocken.
Am Vortag hatte das DOJ bereits die Einigung mit der Deutschen Bank im Streit um dubiose Hypothekengeschäfte bestätigt. Das deutsche Institut muss insgesamt 7,2 Mrd. Dollar zahlen.
~ ISIN CH0012138530 WEB https://www.credit-suisse.com ~ APA577 2017-01-18/19:08